Sonntag, 13. November 2016

»321«

Ich melde mich zurück bei euch mit bestandenem Führerschein, einer neuen Klasse, viel Stress, Streit und Ärger. Melde mich zurück mit neuem und altem Schmerz, aber vor allem einer Menge an Veränderungen. 

Seit September ist einiges passiert. 
Fangen wir mal damit an das ich im Schwarzwald war, um aufzuarbeiten was mit M. und mir und der Welt und all dem Schmerz passiert ist. 

Im Endeffekt hat es genau das Gegenteil bewirkt. Als ich dort war ging es mir gut. Es gab viel zu sehen, viele schöne Erinnerungen aufzurufen. Viele Orte und vor allem viel Zeit für mich. GANZ ALLEINE. Aber seitdem ich wieder hier bin ist etwas anders. Ich fühle mich anders. Und ich verhalte mich anders. Ich bin pampig zu A., zu meinem Dad, zu meiner Oma. Zu allen um ehrlich zu sein. Ich bin empfindlich, stehe nur noch unter Stress. Komme nicht mehr zur Ruhe. 
Schlafe gut ein, aber der schlaf fühlt sich nicht erholsam an. Träume schlecht. 

S. hat mich gestern gefragt was los ist. 
Ich habe ihr nicht alles erzählt. Habe Angst das sie es nicht hören will. 

Auf der einen Seite steht da T. die mir fehlt. Auch wenn ich weiß, das es vielleicht besser ist wenn ich sie im Moment aus meinem Leben halte, fehlt sie mir schrecklich, weil mir keiner dieses Gefühl gibt etwas Wert zu sein.

Dann war S. für 4 Wochen in einer Klinik. Was mich gefreut hat weil ich das Gefühl habe ihr hat das gut getan. Aber die Zeit ohne sie war schwer, weil A. sich immer mehr von mir abwendet und ich sonnst niemanden habe.. 

Die Schule stresst mich im allgemeinen. 

Und dann schwirrt in meinem Kopf die ganze Zeit noch meine Mom umher. 

Und irgendwo zwischendrin, zwischen all dem ist M. Und ich hab das Gefühl keiner versteht das die Trauer nicht weniger wird. Das es nicht aufhört weh zu tun. Das der Schmerz einfach nicht vergeht. Das es mal einfacher und mal weniger einfach ist damit umzugehen. Doch es hört nie auf. Das ist das Problem. 


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