Montag, 18. April 2016

»308« Träume

Vor einiger Zeit hätte ich euch vielleicht erzählt das meine Träume sehr Materiel behaftet sind. Das es Dinge wie Reisen, Festivals, ein Führerschein und ein Auto sind. 

Doch geht man in sich hinein. Wird einem klar das es nicht die Dinge sind die wir wirklich brauchen. 

Was ich eigentlich wirklich bräuchte sind Dinge, die ich viel zu selten bekomme.
Sachen wie Liebe. Eine Umarmung. Ein paar rettende Worte. 

... Jemanden der mir sagt das er bleibt. 
Vor sehr langer Zeit hat mir ein Mensch versprochen immer an meiner Seite zu bleiben. Doch die Zeit verändert alles.
Wir können nicht mit ihr Leben aber auch nicht ohne sie. Viel zu lange ist es her das mir jemand versprach zu bleiben, egal was für ein tiefster Winter in meinem Herzen auch herrschen mag. 
Viel zu lange ist es her, dass jemand versucht hat mich zu retten. 
Mich zu beschützen. 
Vor mir.. Vor ihr und vor all dem. 

Am Ende des Tages ist jeder Träum nur ein Träum. Ob wir ihn beeinflussen können oder nicht, hängt nicht von uns ab sondern davon ob man einen einzigen Menschen hat der erkennt was man träumt. Der versucht zu helfen so gut es geht. Der sieht das jedes Lächeln schon seit Jahren nicht mehr echt und ehrlich ist. 

Jemanden der versucht einen zu retten, selbst wenn man sich schon längst aufgegeben hat. 

In den meisten Fällen bin ich dieser Mensch gewesen. Der Mensch der alle retten wollte. Und dann starb M., dann starb L. und dann irgendwo zwischen all dem starb ich. 



1 Kommentar:

  1. Oh Gott Liebes <3
    Das sind so unglaublich traurige Worte und ich wünschte, ich könnte dir helfen deine Träume zu erreichen, damit es dir besser geht - dir zumindest etwas Kraft schenken, damit du sie erreichen kannst.

    Ja, ich bin zurzeit in der Tagesklinik und ehrlich gesagt ist es total schön :) Danke für deine allerliebsten Worte!
    Ich hab dich auch lieb und so viele Umarmungen du brauchst <3

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