Sonntag, 21. Juni 2015

»284«

Freitag, 19.Juni.2015 

Ist das Leben für uns oder gegen uns?

Im Moment kann ich euch leider nicht sagen, ob mein Leben für mich spielt oder doch nur ein spiel gegen mich ist. Aber wenn ich eins weiß, dann ist es das ich gestern einen der schönsten Momente in meinem Leben erlebt habe.

Auch wenn diese Augenblicke so unbedeutend erscheinen ist es doch so ein großer Baustein in meinem Leben weil ich mir so oft, solche Momente wünsche.
Momente in diesen man einfach da sitzt und alles, was schön und gut und großartig war, review passieren lässt.

Wir sitzen da. Unter einem Gebäude in der Abenddämmerung. Versteckt von ein paar Autos, blicken wir durch die Lücke die wir gelassen haben. Meine Augen scannen das Bild ab und versucht sich alles einzubrennen. Jedes noch so kleine Detail wird gespeichert. Irgendwo in meinem Kopf und klammert sich fest.

Wir sind zu viert. Seit langem sind wir ganz alleine, nur unter uns. Ohne irgendwelche Menschen die uns stören. Ohne irgendwelche Menschen die, den Augenblick zerstören könnten.
Von uns selbst mal ganz abgesehen.

T. und S. gehen ihrem Rausch nach, während A. und ich unseren Rachen etwas mit Bacardi betäuben. Später wandern wir weiter und bringen T. und S. zur Bahnhaltestelle, weil sie Nachschub hohlen gehen wollen.

Als die beiden weg sind, setzen A. und ich uns in unser Lieblingscafé und trinken um kurz vor 0 Uhr einen Kaffee. Als das Café schließt, setzten wir uns vor ein Kaufhaus auf eine hohe Treppe und blicken auf die Stadt. Sehen nicht viel, aber für den Augenblick reicht es. Wir reden viel. Über alles und nichts aber das ist so schön.

Als die anderen beiden wieder zu uns stoßen, begibt sich A. auf den weg zu ihrem Freund.
Da waren es nur noch drei.

Doch ich habe S. und T. schon auf einigen Dingen erlebt. Aber ich habe sie nie so gesehen. Und ja ich halte noch immer nichts von Drogen und all dem. Aber die beiden sind alt genug um zu wissen was sie tun. Vor einigen Tagen habe ich meine Einstellung zu ihrem Drogenkonsum geändert.
Ich toleriere, das es diese Dinge in ihrem Leben gibt. Ich heiße es nicht gut aber ich toleriere es.
Und das scheint auszureichen.

Plötzlich wird es etwas stiller. Die Welt scheint sich in eine andere Richtung zu drehen.
Nicht mehr mit uns, sondern gegen uns.

Ich habe gestern tatsächlich eine Antwort auf eine Frage bekommen, die mich seit Monaten, nein Jahren schon zerstört. Seit sie weg gegangen ist..

Es ist die Frage ''Warum sterben die besten Menschen immer zuerst?''
Die Antwort kommt von S. und ich bin ihr unendlich dankbar dafür das sie mit mir diesen Satz geteilt hat. Wir sitzen so da und unterhalten und über Musik. Über einen Lieblingssänger von S. der bereits vor Jahren verstorben ist. Damals war sie wohl sehr traurig und ihr Vater hat ihr einen schönen Satz gegeben, der eigentlich alles erklärt.

''Wenn du auf einer Blumenwiese stehst, welche Blume pflückst du zuerst?
Die wunderschöne oder ein Gänseblümchen?''

Und auch wenn ich mir weiterhin den Kopf darüber zerbrechen kann wieso Gott all das zulässt und wieso es noch immer so weh tut, so kann ich mich nun wenigstens mit dem Gedanken anfreunden.
Denn vielleicht wurde M. mir nur genommen weil sie zu schön war für diese Welt?
Sie war die schönste Blume dieser Welt und wahrscheinlich hätten sich ein paar Milliarden Menschen darum geschlagen um sie zu pflücken.
Letztendlich wurde sie vielleicht nur aus diesem Grund aus dem Leben gerissen.
Und weil sie nicht mehr konnte.

Mir ist auch klar geworden, das ich M. nicht vergessen muss um weiter leben zu können.
Ich muss sie gut festhalten. Muss die schönen Momente in meinen Schädel einbrennen.
Muss mir jedes Detail von ihr aufheben, für die schweren Tage.
Ich hätte sie nicht retten können. Auch wenn ich alles gegeben hätte, um es zu können.

M. war kaputt. Genau wie ich. Genau wie wir alle hier. Wahrscheinlich auch genau wie du, der Mensch der diese Zeilen hier liest. Und ich möchte euch beiden etwas mit auf den Weg geben. M. und dir.

Zuerst einmal bist du dran:
Lieber Freund,
Ich weiß das Leben ist nicht immer einfach. Und es kann ein riesengroßes Arschloch sein.
Aber du hast es verdient glücklich zu sein. Stoß das Glück nicht von dir weg, es liegt vor deiner Tür
und ist vielleicht näher als du denkst. Die schlechten Tage kommen und gehen. Und das Leben ist nicht einfach.Und wir haben noch immer nicht die Wahl.Aber wir können das beste drauß machen.
Statt uns darüber zu beklagen, das es gegen uns spielt. Das Leben spielt nicht gegen uns.
Sondern die Zeit. Zeit ist so kurz. So wenig. Deshalb zählt jeder noch so kleine Augenblick.

Es Liebt und umarmt,
xoxo Lee ❤️




Freitag, 5. Juni 2015

»283« | #MakeTheRules

Hallo ihr lieben ❤️
Mir ist in den letzten Wochen oder auch Monaten etwas bewusst geworden. 
Ich brauche einen neuen Lifestyle.
Auch wenn Lifestyle vielleicht nicht das richtige Wort ist. Mehr eine neue Lebenseinstellung im Bezug auf Gesundheit, Fitness und auch Ernährung.

Wer mich jetzt schon länger kennt weiß das ich mich nie um meine Gesundheit gekümmert habe, deshalb hier die Ziele zum Thema Gesundheit:

- Mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen 
- Alle 3 Monate zum Blutabnehmen gehen 
- Seh/- und Hörtest machen lassen
- Weniger rauchen

Hier die Ziele zum Thema Fitness:
• 2-4 mal die Woche in's Fitnesstudio gehen
• Jeden Abend (wenn möglich) ein paar Übungen machen
• Mehr Cardio machen 
• Trainrstunde machen (Habe mich bisher noch nicht getraut) 

Und zu guter letzt, Ziele zum Thema Ernährung
- wenig Fleisch essen
- nach 18h keine Kohlenhydrate mehr
- Tagesbedarf decken
- öfter kochen 
- mehr trinken (2-3 Liter pro Tag)
- einen Cheatday pro Monat (mind.) 


Jetzt fragt ihr euch vielleicht warum ich das hier poste? 
Vielleicht um euch zu sagen das ich etwas Plane. Das ich mich verändern will. Das ich werden will was ich sein will aber auf eine andere Art und Weise! 
Was hat es mir gebracht mich 20kg leichter zu hungern und zu kotzen? 
Nichts weil ich die Hälfte bereits wieder dazugewonnen habe. 

Und natürlich bin ich mit mir und meinem Gewicht noch immer nicht zufrieden. ABER und das ist der springende PUNKT: »ICH WILL ES GESUND SCHAFFEN!« 

Ich möchte nicht tagtäglich von unter 200 kcal Leben, wenn überhaupt. Ich möchte keine Zeit damit verbringen mich krank zu fühlen. Ich mag nicht schlapp und lustlos sein. 

Ich möchte Leben. Möchte raus gehen. Mit Freunden Dinge erleben. Möchte frei sein. Möchte mich bewegen. Möchte lachen. Strahlen und scheinen. Ich möchte gesund sein. Und ich werde es schaffen.