Montag, 25. Mai 2015

»282«

Überall immer dieses WARUM?
Es gibt geschätzt mehr als eine Millionen Warum-Fragen.
Und manchmal habe ich das gefühl, dass ich mir ziemlich jede Frage stelle die es zu stellen gibt,
auf diesem Planeten.

Manchmal bringen mich diese Warum-Fragen ziemlich aus dem Gleichgewicht.
Sie bringen mich zum weinen, zum grübeln und am aller meisten schaffen sie es das ich darüber nachdenke Warum Dinge so sind, wie sie sind.

In der Schule habe ich schon mit eingen Leuten darüber geredet, was sie für Warum-Fragen in sich tragen und doch sind die Fragen von jedem Unterschiedlich.

Das besondere ist auf diese Warum-Fragen gibt es so selten klaare Antworten.

In den letzten Wochen sind Fragen in mir aufgetaucht die vor allem mit Gott in verbindung zu bringen sind. Das scheint vielleicht komisch zu klingen aber nachdem ich vor einigen jahren auzfgehört habe an größere Mächte als das Schicksal oder Karma zu glauben, habe ich alles was mir davor wichtig war über Bord geworfen. Vielleicht liegt das daran das einfach zu viele Dinge passiert sind die mich an Gott glauben lassen können oder einfach daran, das ich zu viel Infrage stelle.
Und das tue ich ganz gewiss.

Meine Fragen beginnen bei Warum gibt es so viel Leid auf dieser Welt und Enden irgendwo zwichen Warum geschehen Dinge so wie sie geschehen. Und manchmal bin ich auf der Suche nach Antworten ohne begreifen zu können, das ich niemals eine Antwort erhalten werde. Niemand kann mir sagen ob es etwas wie Gott, Karma oder Schicksal wirklich gibt. Ich kann entweder daran Glauben oder es lassen.

Doch eigentlich möchte ich an irgendetwas glauben können. An irgendwas.
Aber mir fehlen die Beweise dafür um zu glauben. 

Wer mich kennt, weiß das ich nie einer dieser Menschen war, die strickt an Dinge wie die Bibel oder ähnliches geglaubt hat. Aber ich habe zumindest daran geglaubt das es etwas wie Himmel und Gott gibt und das dieser Gott irgendwo da oben sitzt und uns zusieht.

Aber dann sind taten gefolgt. Meine Mom behandelte mich so wie sie es immer tat und M. verließ diese Welt. Mein Dad wäre fast gestorben und ich wollte nicht glauben das Gott all diese Dínge zugelassen hätte, wenn es ihn wirklich gibt.

Wie oft habe ich in meinem Bett gelegen und geweint und gebetet und gefleht das irgendetwas anders wird. Das mich irgendwer rettet. Das Gott mich erhört. Aber es gab nie eine Antwort.
Auf die meisten Warum Fragen sind einfach nicht zu beantworten. Also stelle ich mir weiter und weiter und wieder und wieder, die selben und mit dazu immer neue Fragen bevor ich daran zerbreche.

Die Fragen, sie sind keine Fragen die mich retten. Es sind Fragen die mich töten.
Tag für Tag, weil somit loslassen nur noch schwerer wird.