Montag, 20. April 2015

»280«

»Wir können uns im Leben nicht aussuchen ob wir verletzt werden oder nicht. Aber wir können mitbestimmen von wem.«

Und ich für meinen Teil bin zufrieden mit meiner Wahl. Denn ich glaube das es egal ist wie lange wir versuchen uns selbst zu schützen, eines Tages werden wir verletzt werden. Und ich bin mir sicher das ich die richtigen Menschen ausgewählt habe. 

»Und es währe mir eine Ehre mir von diesen Menschen das Herz brechen zu lassen!«


Nach einem ziemlich anstrengenden Wochenende. Zwischen eiben Kurzen Besuch bei meiner Mom, Mathesamstag, Beziehungskriese von meinen Besten Freunden und einem kleinen Streit mit T. War die Zeit viel zu knapp. 

Im Moment stelle ich alle anderen vor mich selbst und das ist ein ziemlich großes Problem. Und noch ein Problem ist das mich die letzten Jahre sehr schnell verletzlich gemacht haben. Ich meine das T. Und ich uns gestritten haben ist mittlerweile eigentlich nicht mehr der Rede wert aber mir ist einfach nur aufgefallen wie wichtig sie mir ist und wie viel Macht dieser Mensch schon jetzt über mich hat. Auf jedenfall wurde die Beziheungskriese beendet und T. und ich haben uns wieder vertragen. 

Gestern wurde mir dann alles zu viel. Ich meine es reicht ja nicht das ich seit Wochen wieder Suizidgedanken habe und sogar davon träume, sodass ich nicht mal mehr ohne Tabletten schlafen kann seidenn ich habe Alkohol getrunken, wobei ich die Tabletten mittlerweile auch nehme wenn ich etwas getrunken habe. Was nicht unbedingt klug ist aber ich habe ja auch noch nie von mir behauptet das ich klug bin. 

Liege in meinem Bett. Starre die Decke an. Lausche der unendlichen Stille die sich wie ein Schwarzes Loch in mir und um mich herum ausbreitet und dann springe ich auf. Rennen ins Bad und stecke mir die Finger in den Hals. Somit bin ich meine Abendessen wenigstens wieder los geworden. 

Rückfall Nummer 2 für dieses Jahr. Kacke. Wobei ein kleiner Teil von mir auch die ganze Zeit einfach nur "Komm scheiss drauf" denkt und will das ich weiter mache. 

In der Schule haben wir darüber geerdete wie das zweite Ausbildungsjahr aussehen wird und irgendwie sind wir darauf gekommen wie man von der Schule geschickt werden kann. Depressionen. 
Depressionen können eine Möglichkeit für einen höflichen Schulverweis sein. Das macht mir Angst. Ich habe panische Angst das irgendein Ereignis auf mich zufliegen wird und mich niederschmettert und das ich danach nicht mehr aufstehen kann. 

Den ganzen Tag laufe ich heute mit einem gezwungen Lächeln durch die leere Schule und schaffe es alle zu überzeugen. 

Während dem Ernährungsuntericht malt T. mir etwas auf meinen Arm. 


Und ihr wisst garnicht wie viel mir dieser Satz bedeutet. Ich meine ich schreibe ihr so ziemlich jeden irgendwas auf ihren Arm oder ich Male sie an aber das man mir auch mal sagt das ich Stark sein soll ist irgendwie schön. Denn mir geht so langsam die Kraft aus. Und ich verschenke selbst das letzte bisschen auf alle anderen, anstatt an mich selbst zu denken. Und das tue ich von ganzem Herzen. 



Aber ich gehe kaputt.
An mir selbst.
Jeden Tag,
ein Stück mehr.




Kommentare:

  1. Das gute ist ja, du hast bereits einen Punkt erkannt der schief läuft. Das ist schonml viel wert! Denn jetzt kannst du daran arbeiten wenn du willst. Nicht aufgeben ja? Kopf hoch und weitermachen. ♥
    Auf was für eine Schule gehst du denn?
    Liebst, Alice

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  2. Pass auf dich auf. Du schaffst das. :)

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