Donnerstag, 13. März 2014

»192«

Wo bleibt zwischendrin, 
wenn man am Anfang,
vom Ende spricht? 

Mein zwischendrin ist ziemlich klar und deutlich gefächert. Es gibt keins. Es gibt ein Ziel und es gibt einen Anfang. Der Weg dazwischen ist unwichtig. Zählt nicht. Bleibt egal. Ich bin egal. 

Nach dem wir einen schrecklich langen Schultag hinter uns gelassen haben Sitzen Seelendieb, Julii und ich auf einer Hezungsbank im dunklen Schulgebäude. Die Putzfrauen versprühen chemische Reinigungsmittel und wir haben die Füße auf der Heizung damit sie ordentlich putzen können. Seelendieb erzählt von seiner Hausarbeit und wie Glücklich er ist, das er schon am Montag vortragen kann. Dann erzählt er mir ein bisschen was über Apple und ich sitze die ganze Zeit da, die Beine angezogen und mit tränen in den Augen. Rein Innerlich bin ich vollkommen vor dem Ausraster des 20 Jahrhunderts. Die ganze Zeit war ich im Glauben ich hätte einen normalen Tisch im Abstand von ca. 3 Metern vor mir wie alle anderen auch. Das Problem an der ganzen Sache ist, das ich eben so einen Tisch nicht habe. Ein Runder orangener Tisch steht im EDV Raum und die Prüfer sitzen an dessen Ende. Da heißt ca. 6m entfernt von meinen Plakaten und mir. Wie sollen die denn das alles lesen können? Wie sollen die mich hören können? Wie soll das nur gehen? Noch dazu passt davor kein Tisch mehr für meine Tierchen und alles. Also muss der an die Seite. Das macht mich irgendwie wahnsinnig. Noch dazu habe ich keine Tafel, an die ich eigentlich ja etwas malen wollte also mache ich das auf dem Overheadprojektor. Insgesamt ist meine Stimmung nach Religion einfach komplett fertig. Seelendieb redet weiter. Über Steve Jobs und noch einen anderen Steve. Über iphones und Ipad's und Mac Pro und über den ganzen Technischen Schnickschnack. Mir ist schon lange schlecht. Mein Magen krampft sich die ganze Zeit zu Dämmen in vor Aufregung oder vor Leere weiß ich nicht. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. "Nein Hundi es gibt nicht's zu Fressen mehr" denke ich. (Nein ich bin nicht komisch oder so..) 

Als der Bus kommt steigen wir ein und fahren Nachhause. Um 18h habe ich Mathenachhilfe und wir verbessern die durchschnitt's Arbeit. Mom holt mich ab und als wir nachhause fahren wird sie geblitzt. Das erste was ich höre ist "Na super" das zweite "Lena Mann Ey! Wieso sagst du denn nicht bescheid? Toll hast DU super gemacht." Haha sie wurde geknipst und ich bin schuld. Ist ja nichts neues von daher. Mein Kopf dreht sich seit ein paar Minuten ständig im Kreis obwohl ich in meinem Bett liege. Wahrscheinlich hat der für heute einfach auch genug. Schlaft gut ihr süßen! 
Lee liebt euch:* 



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