Sonntag, 2. Februar 2014

»176«



Gebrochene Worte. Stecken in meinem Hals. Will sie raus schreien. Raus reißen. Will sie einfach los werden, doch es geht nicht. Sie haben sich in meinem Mund unter meiner Zunge versteckt und krallen sich dort fest.So als hätte jeder Buchstabe einen kleinen Haken an sich um mir meine Zunge damit heraus zu reißen, sobald ich versuche das Wort aus meinem Mund zu katapultieren. ANGST.  Sie hakt sich in meinem Mund fest und ich werde sie einfach nicht los. Immer wieder diese ANGST: Darf sie nicht haben. Muss sie los werden. Sofort. Sie muss verschwinden diese ANGST.  Doch sie geht nicht. Nie. Sie bleibt immer da. Lässt mich nicht alleine. 

Es hört nie auf. Niemals. Wie komme 
ich  nur hier raus. Wo ist der Anfang? Wo das Ende? Und wo bleibt Zwischendrin wenn man am Anfang schon vom Ende spricht? Wo bleibe ich? Wo bleibt mein Herz wenn es bricht? Wer spuckt mir als nächstes ins Gesicht. Oh Gott, Oh Gott ich weiß es nicht. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen