Dienstag, 30. Dezember 2014

»270«

17. Diese fürchterliche Zahl schlägt mir bereits am Morgen direkt ins Gesicht als Dad mich aufweckt. Er reicht mir eine Tasse Kaffee und drückt mir einen Kuss auf die Wange. "Happy Birthday Geburtstagskind!" sagt er und verzieht seinen Mund dabei zu einem Lächeln. 
Ich stelle den Kaffee vorsichtig auf meiner Matratze ab und lasse mich zurück in meinen Kissenberg fallen. Wieder ein Jahr älter. Ein weiteres Jahr auf dieser Welt und trotz allem nichts erreicht. Versagerin. 

Erneut Schlinge ich meine Eiskalten Hände um die wärmende Kaffeetasse und schnappe mir eine Decke mit der ich auf dem Balkon verschwinde. Vergraben in meiner Decke, sitze ich da und puste kleine Rauchwolken in die Luft. Sie sind deutlich zu sehen in der Eiseskälte. Sie nehmen gestalt an und ich bilde mir ein Dinge darin zu sehen, die eigentlich nicht zu sehen sind. 

"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht irgendwas zu tun." - Nichts (Janne Teller) 

Dieser Satz schleicht durch meinen Kopf während ich die Treppe herunter Laufe um zu Frühstücken. Wahrscheinlich nicht der schönste Satz für den letzten Tag des Jahres. Wahrscheinlich kein schöner Gedanke aber wahrlich der beste und wahrste der mir seit geraumer Zeit in den Kopf gekommen ist. 

Aber es stimmt nicht, das es sich nicht lohnt irgendwas zu tun! 


Denn wenn ich auf das Jahr 2014 zurück Blicke, dann sehe ich mehr als nur ein weiteres Jahr. 

Angefangen mit einem Januar voller Depression, Magersucht, Bulimie, Suizidgedanken, Selbstzerstörerischem Verhalten und dem hoffen auf ein Ende, ging es weiter.. 

Der Februar war schlimm in vielerlei Hinsicht. Die Verjährung von M.'s Tod und die damit verbunden Schuldgefühle und das unendliche vermissen zerstörten mich fast gänzlich und doch habe ich diesen grauenhaften Monat überlebt wenn auch nur durch die Hilfe und das erste Treffen mit der lieben Lia die mir an diesem besagten Tag zur Seite Stand und einfach da war als es sonnst niemand war. Und dafür bin ich ihr noch immer unendlich dankbar, denn ich wüsste nicht wirklich ob ich diesen Tag sonnst überlebt hätte..

Der März, war die erste große Etappe im Thema Prüfungen - ich hielt meine Präsentationsprüfung über Margarete Steiff und bekam 10 Punkte. Nicht das was ich erwartet hatte aber am Ende doch vollkommen okay. 

Der April war verschwommen zwischen Wiedersehen und den vielleicht schlimmsten Momenten meiner ES. 
Über viele -0 Tage und Kreislaufzusammenbrüche bis hin zu Panischer Angst vor den Schriftlichen Prüfungen, war alles dabei. 

Mai - der Monat des pausenlosen Lernens. Schriftliche Prüfungen liefen zufriedenstellend. Deutsch (2), Englisch (3) und Mathe (4)! Damit konnte ich leben. Ich began wieder mehr Sport zu machen und versuchte dadurch mehr zu essen. Was mir nicht wirklich gelang. Mir fehlte die Kraft um weiterhin auf Dauer Sport zu treiben. Ich verkroch mich zurück in mein Zimmer und schloss mich mit meinen Depressionen ein. Das vermissen von meinen damaligen Freunden (Julii, Cii..) wurde Schlimmer. Ich fühlte mich einsam und alleine.

Der Juni war voller aufschlussreicher und furchtbarer Momente. Über den schlimmsten Streit meines Lebens mit Julii der mich zum ersten Mal wieder daran erinnerte wie schnell man sein Leben wegwerfen kann und über die Erkenntnis das ich in Frii einer der wichtigsten Menschen meines Lebens gefunden haben. Darüber hinaus began die Thera bei Frau S. endlich irgendwie zu helfen, zumindest fühlte ich mich verstanden von ihr. Vielleicht auch einfach weil ich begann das zu sagen was ich dachte. 

Der Juli war voller schöner Ereignisse. Angefangen mit der dreitägigen (zweiten) Abschlussfahrt nach Berlin in der ich mich unglaublich gut mit Cii verstand und viele schöne Momente erleben durfte, hinüber zu unserem Abschluss. Der voller Freude und auch voller Trauer endete. 
Damit begann der Urlaub mit Frii in unserer Sonnenstadt. In dieser ich auch die liebe Lia wieder traf und mich unheimlich darüber freute.
Langsam aber sicher bin ich wieder zum Leben erwacht.

August einer meiner Lieblingsmonate, würde ich sagen! Ich ging in's Fitnesstudio und schaffte es durch den ganzen Sport wieder ein Gefühl dafür zu bekommen was es bedeutet "richtig" zu essen. Auch wenn es traurig war das ich anfangs 4 Stunden trainieren musste um irgendwas essen zu können, habe ich es am Ende doch nur durch den August geschafft mich ein Stück aus der Essstörung zu boxen. Denn ich fing an meinen Körper zumindest etwas zu akzeptieren. Auch wenn ich noch immer täglich 2-3 mal auf die Waage stieg. 

Dann kam der September. Der Goldene September! ❤️ Meine Ausbildung fing an. Ich fand die tollsten Freunde die ich mir nur hätte wünschen können und ich begann wieder zu leben. Ich bekam ein Gefühl dafür was richtig und was falsch ist. Ich merkte wie man lebt und was ich brauche um zu leben auch wenn ich mich noch immer nicht vollkommen gesund ernährte, war ich zumindest im Kopf meilenweit voran gekommen.

Oktober war ein schöner Monat. Mein Alltag bestand aus Schule, KAFFE trinken und mit Freunden zusammen sitzen. Es war wundervoll.

November sah eigentlich fast genau so aus. Die ersten Klausuren wurden geschrieben und es lief eigentlich okay. Auch ein paar Hausarbeiten musste ich schreiben aber auch das schaffte ich dank einiger Nachtschichten zusammen mit T., während wir Digitaluhr spielten und uns immer wieder die Uhrzeit per Whatsappnachrichten sendeten :) 
Im Nobember began auch mein Praktikum und es war einfach unglaublich schön. Ich habe die Zeit in der Kita sehr genossen auch wenn es unheimlich anstrengend war. Aber die kleinen Knirpse haben es wie immer geschafft mich unendlich oft zum
Lächeln zu bringen. Und der November war auch der Monat in diesem ich es schaffte mich von meiner Mom los zu reißen. Ich zog zu meinem Dad und war seit Jahren zum ersten Mal entflohen aus der Hölle. 

So und nun zu guter letzt der DezemberZwischen unendlich viel Kaffee und vielen Zigarettenpausen und unzähligen Gesprächen wurde mir bewusst wie wichtig mir meine besten Freundinnen T. und A. sind. Und das nach gerade einmal +100 Tagen. Ein Leben ohne sie möchte und kann ich mir niemals vorstellen und ich hoffe das unsere Freundschaft noch eine ganze unendliche Weile andauern wird. Am besten Ja für immer! Ich bin so dankbar dafür die beiden kennen gelernt zu haben. So dankbar, ich kann es nicht in Worte fassen. Der Dezember endet mit dem letzten Tag eines weiteren Jahres das ich doch irgendwie in guter Erinnerung behalten werde. Denn am Ende zählenden nicht die Monate in denen man Glücklich war, sondern am enden zählt ob man noch immer glücklich ist. Und ich bin Glücklich. 
Wirklich Glücklich das ich Lebe und dieses Jahr erleben durfte. Denn es hat mich verändert. Hat mich stärker gemacht. Und hat mir zu guter letzt auch gezeigt das man alles schaffen kann, wenn man nur an sich glaubt. 


Ich wünsche euch allen, von tiefstem Herzen einen unglaublichen Start ins neue Jahr auch wenn ich keiner dieser Menschen bin die glauben das nur weil eine andere Zahl hinter den anderen Zahlen steht, das sich dann gleich alles drastisch ändern wird. Aber ich glaube daran das es für jeden vielleicht ein kleine Art Neubeginn sein kann. Ich drücke euch unendlich doll und sende euch ganz viele Umarmungen da raus in die Welt. 

Setzt euch Ziele! Gesunde Ziele! Begreift was im Leben wirklich zählt und versucht zu Leben. Einfach für den Moment und nicht für ein paar Zahlen auf Waagen oder Maßbändern. Denn wenn ich euch eins sagen kann dann ist es das euch ein Kilo, weniger wert sein sollte als das Leben. Es lohnt sich nicht täglich von nichts zu leben, weil man dann auch nichts erlebt. Und darum geht es doch einzig und alleine beim Leben. Wir erleben etwas und dann sterben wir und dann ist es zu spät. Was ich damit sagen will ist das wir kämpfen müssen! Und das wir gewinnen werden! Ich glaube an euch! An jeden einzelnen! Und auch an mich! 



Danke für dieses Jahr! Danke fürs zuhören und danke dafür das ihr mir immer wieder Mut gemacht habt und mich verstanden habt! Ich bin immer für euch da! 

Es Liebt und feuert unzählige
Feuerwerke für euch ab, 
xoxo eure Lee ❤️


Montag, 29. Dezember 2014

»269«

Das Jahr ist fast vorbei. Langsam aber sicher ziehen die letzten Tage an mir vorbei. Befinde mich zwischen schönen Erlebnissen, unendlicher Einsamkeit und riesengroßer Angst. 

  

Dienstag hatte eine meiner besten Freundinnen, R. Geburtstag. Sie hat ihren 19. im Partykeller ihres Hauses gefeiert und es war echt schön. Immer wieder haben meinen Finger den Dunkelblauen Deckel von kleinen Fläschchen mit leicht brennendem Inhalt aufgedreht und in meinen Rächen gekippt. Gegen 11 Uhr sind wir in einen Irishen Pub gefahren und haben uns dort ein bisschen Live Musik angehört. Irgendwann sind wir in den Raucherbereich umgezogen wo R. und ich den anderen beim Dart spielen zugeschaut haben während wir einfach ein bisschen erzählten. Gegen halb 1 haben wir uns mit einem Taxi auf den Heimweg gemacht weil wir den letzten Zug vepasst haben :D (Typisch!) Bis in die Morgendstunden haben wir dann noch Wii gespielt bis wir eingeschlafen sind. 

Am nächsten Morgen oder besser gesagt Mittag ging alles ganz schnell. Wir haben aufgeräumt und sind dann gleich Los zu T. Wir haben sie bei sich zuhause besucht weil sie über Weihnachten eine Nacht nachhause durfte. Kennt ihr das wenn euch ein Mensch einfach unheimlich wichtig ist und ich heut 24/7 Sorgen macht. Dann gibt es diesen Moment wenn all die Sorge für ein paar Minuten von den eigenen Schultern abfällt und man sich um einiges leichter fühlt und ich genieße diesen Moment. 

Wir gehen rein, unterhalten uns und Ehe wir uns versehen, müssen wir auch schon wieder gehen. 
Stehe vor der Haustür und rauche mit R. zusammen eine Zigarette. T. Steht dabei und redet mit R. Und ehe ich mich versehe Schlinge ich meine Arme um Sie und möchte sie am liebsten garnicht mehr loslassen. 

Wieder einmal macht mir die Vergangenheit eine riesengroße Angst vor der Zukunft. 
Nachdem mich in meinem Leben schon unzählige Menschen verlassen haben..
Sei es durch Tot, Distanz oder einfach nur aus "unerklärbaren" Gründen (Cii..), habe ich wie immer eine riesengroße Angst das man mir jetzt erneut alles wegnimmt was mir irgendwie wichtig ist. und ja das ist schon irgendwie verdammt egoistisch aber ich brauche meine Freunde. Ich brauche T. und A.! Ich brauche die zum überleben und alleine das ich diesen Satz jetzt hier schreibe macht die ganze Sache schon wieder unglaublich kompliziert. Denn eigentlich wollte ich nie wieder für irgendeinen Menschen auf diesem Planeten alles aufgeben wollen. Wollte nie wieder jemanden zu meinem Leben werden lassen und was tue ich? Lass gleich zwei Menschen zu meinem Leben werden. Aber ich meine es stimmt die beiden sind mein Leben. Sie sind mir so unglaublich wichtig, auch wenn sie wahrscheinlich nicht in entferntester Weise wissen wieso überhaupt und was sie alles getan haben.. 

Ich meine dank den beiden wohne ich nicht mehr bei meiner Mom. Ich werde nicht mehr Tag für Tag, Monat für Monat durch mein Leben gequält. Ich werde nicht mehr andauernd geschlagen. Niemand wirft mehr Sachen nach mir oder tritt mich gegen die Haustür. Niemand schleudert mich Nachts durch den Raum, gegen einen Schrank nur weil ich nicht schnell genug aufstehen kann. Niemand hat mehr das Recht dazu mir meine Freiheit zu nehmen. Alleine dafür das sie mir (auf gut Deutsch) in den Arsch getreten haben und mir gezeigt haben was meine Mom aus mir macht, alleine dafür könnte ich die beiden heiraten oder so. 

Und sie haben noch etwas getan! Sie haben das "Tote Mädchen" wieder zum Leben erweckt. Auch wenn es schon viel Vorarbeit von Frii und auch von Cii gab, haben es doch erst die beiden wieder geschafft mich zum Lachen, zum Reden, zum Essen und zum Leben zu bringen. 
Ich fühle mich zum ersten Mal seit Jahren wieder ein stückweit lebendig. Irgendwie wieder ich. 
Ich bin nicht mehr nur ein Gedankenmeer in einr komischen Hülle. Sondern ich bin wieder eine Lee. Ein Mensch der Atmet und lebt und lacht und liebt und etwas fühlen kann. Und das ist das was zählt.

Auch wenn ich manchmal gerne Taub wäre. Denn die Tatsache das T. weg ist macht mich ziemlich fertig. Deshalb beginne ich auch zu weinen als sie mich umarmt. 

Das Problem ist man weiß nie wann man einen Menschen das letzte Mal sieht..

»T. ich heule deinen Pulli voll.« sage ich.
"Du süße, das macht nichts! Ich hab noch genug andere." erwiedert sie.
»Ich hab Angst das du nicht mehr wieder kommst..« 
"Davor brauchst du keine Angst zu haben. Ich komme wieder und mir geht es gut dort und man hilft mir jetzt." 
»Aber ich hab trotzdem Angst und mache mir Sorgen!« sage ich zwischen ein paar Schluchzern.
"Hörst du jetzt endlich auf zu weinen." sagt sie und drückt mir einen Kuss auf die Stirn während ich weitere Tränen in ihren Pulli sickern lasse. 
Irgendwann zieht R. mich zum Auto und wir fahren zurück zu ihr wo Dad schon auf mich wartet. Es kurz vor 5. Wir sind eine Stunde zu spät. R. versichert mir noch einmal das ich mir keine Sorgen um T. machen muss und ich drücke sie feste an mich, einfach weil ich sie lieb habe und weil sie ein unendlich toller und lieber Mensch Ist. Nachdem Dad's Auto dann auch noch nicht anspringen wollte, war der Tag für mich emotional eh schon im Eimer. Am Abend war ich bei meiner Tante. Mom war nicht da. Es war ein schöner Abend, trotz des vielen Essens. 

Die folgenden Tage verbrachte ich damit T. zu schreiben und darauf zu warten das A. mir antwortete. Erst Samstag bin ich wieder aus diesem Nebelartigen warten aufgetaucht und habe mich erst mit R. und ihrem Freund und am
Abend mit Frik getroffen, die dann kurzerhand bei mir geschlafen hat. Und ich war froh nicht alleine zu sein.

Jetzt gerade liege ich in meinem Bett. Vergraben unter ein paar Decken und Kissen versuche ich mich vor mir selbst zu verstecken. Aber so richtig gelingt es mir nicht. Dieses vermissen und diese Sorge sie frisst mich auf. Diese Angst sie frisst mich auf. Und ich werde in 48 Stunden 17 Jahre alt. Wieder ein Jahr vorbei und trotz allem, trotz all der guten Tage und all dem kämpfen 
frage ich mich noch immer "wofür?".. 








Dienstag, 23. Dezember 2014

»268«

Einsam. Obwohl ich es eigentlich garnicht bin. Obwohl ich eigentlich garkein Recht darauf habe mich einsam zu fühlen. 

Seit Freitag ist T. jetzt schon in der Klinik und auch wenn ich weiß das es ihr dort bestimmt besser geht und das man sich um sie kümmert, fehlt etwas ohne sie. Wisst ihr T. ist so ein Mensch - man muss sie einfach lieben und ins Herz schließen. Nicht weil sie Kindlich oder niedlich ist wie gewisse andere Menschen aus meiner Klasse. Sondern weil sie einfach sie ist. Vermisse es schon jetzt sie reden zu hören einfach weil ich ihr gerne zuhöre. Natürlich höre ich auch A. gerne zu. Eigentlich höre ich jedem gerne zu. Vielleicht weil ich es mag wenn Menschen reden. Ich liebe es Menschen beim reden zu beobachten. Mag es wenn Menschen reden, vielleicht einfach weil ich mich somit gebraucht fühle. 
Zum zuhören. 

"Ohne dich scheint vieles so schwer."

Eigentlich wollte ich es doch nie wieder zulassen, das Menschen mir so wichtig werden. Wollte niemanden mehr an mich und mein Herz ran lassen einfach damit mir niemand mehr weh tun kann. Damit mich niemand mehr verlassen und in Stücke reißen kann. Und auch wenn T. natürlich eigentlich rein Garnichts dafür kann und ich ihr auch kein bisschen böse dafür bin. Zerreißt mich diese Unwissenheit wann sie wieder kommt. Ich meine Klinikaufenthalte wegen Depressionen, Suizidalität und Selbstverletzendem verhalten können schon dauern. Klar das kommt immer auf den Menschen an sich an und um Gottes Willen ich will auf jedenfall das es ihr besser geht und das sie gesund wird (soweit man das werden kann)! Aber vermissen darf ich Sie trotzdem oder? 

"Du weißt nicht was Verlust bedeutet. Das begreifst du erst, wenn du jemanden verlierst, den du mehr als dich selbst liebst.” - Unknown 




Mittwoch, 17. Dezember 2014

»267«

Das Wir sitzen im Klassenraum. Unterhalten uns mit den anderen. Irgendwie kommen wir auf das Thema essen zu sprechen. T. sitzt neben mir. Ich schaue sie an und kombiniere die Aussagen die ich von ihr bisher aus ihrem Leben bekommen habe und die Tatsache das sie schon zwei Tage nichts gegessen hat. Sorge. Ein paar Minuten später stehe ich auf und verlasse den Raum. Kann das alles nicht mehr. In meinem Kopf toben die Worte. Eigentlich nur zwei Worte. Nein und M. Und es zerreißt mich schon wieder. Stehe  im Schulklo vor dem Spiegel und wünschte ich könnte etwas tun. Könnte machen das sie wieder da wäre. Das ich ihren Atem wieder auf meiner Haut spüren und ihre Umarmungen um mich herum spüren könnte. Zittere. Will nicht weinen. Nicht jetzt schon. Will mir diesen unerträglichen Schmerz noch aufheben. Will ihn aufsparen bis ihr Todestag wieder unvermeidlich vor mir steht und mich auffrisst. Mich auseinanderlegt und mir alles nimmt was ich mir in der letzten Zeit aufgebaut habe. Doch am meisten habe ich Angst schon wieder einen Menschen zu verlieren der mir alles bedeutet. 

Nach ein paar Sekunden geht die Tür auf und A. kommt herein. Sie weiß was ich denke und fühle und legt ihre Arme um mich. Zittere noch immer. Versuche die Tränen zurück zu halten. Es geht nicht. Zwei Sekunden später steht T. vor mir und schlingt ihre Arme um mich. 
"T. was blödes gesagt haben?" 
Ich schüttele nur den Kopf. 
Nein. Nein. Nein. Nein. 
"Du bist perfekt so wie du bist!" 
Dieser Satz kommt wieder von T. 
»Nicht wegen mir..« bringe ich gebrochen von meinem Gezitter und Geschluchzte hervor. A. hinter mir schüttelt ihren Kopf. Wünschte ich würde diese Worte aus mir heraus bekommen aber es geht nicht. Also beginnt sie zu erzählen. Versuche so gut es geht weg zu hören. Ich vermisse dich. Vermisse dich so sehr M. Wünschte du wärst hier. Wünschte ich könnte dich warnen. Könnte dir sagen das dieses etwas, das wir da beide geliebt haben. Dieser verfickte Krankheit. Das sie nicht schön oder gut oder sonnst was ist. Das sie gefährlich ist. Das sie Menschen umbringt. Täglich. Stündlich. Vielleicht sogar jetzt in dieser Sekunde. 
"Du bist nicht schuld." sind ihre nächsten Worte. Aber das ändert trotz allem nichts daran das es sich so anfühlt. Ein paar Fragen. Ein paar gebrochene Antworten. 
»Wenn dir jemals irgendwas passiert dann.. Das geht nicht.« gebe ich von mir. 

Denn nach all der Zeit und all den Menschen, die ich in meinem Leben schon verloren habe ist meine größte Angst das ich meine zwei Kippenschwestern jetzt auch noch verlieren könnte. 

Irgendwann fängt T. einfach an zu reden. Über ihre Boxershorts und alles andere. Und allein dafür liebe ich sie unendlich sehr. Warum ich Menschen mag die viel reden? Weil reden ablenkt, wenn man nichts anderes als schweigen will. Für immer. Kann die Kälte spüren. Sauge sie auf. Hellgraue Rauchwolken ziehen in den Himmel. Kann spüren wie sich der Rauch um meine Lunge legt und langsam aber sicher vergessen macht.

Ich habe mal geschrieben das vermissen das einzige ist was bleibt. Und ich bin noch immer der Meinung. Aber vielleicht ist vergessen der einzige Weg um weiter leben zu können. Vielleicht werde ich irgendwann vergessen. Nicht vollkommen aber ein Stückweit vielleicht.
Nur wann dieses irgendwann sein wird.. Ist und bleibt die Preisfrage.

Vielleicht verpufft all der Schmerz den M. in mir zurück gelassen hat eines Tages. Aber ich will nicht mehr warten. Will das es aufhört so zu schmerzen. Will einfach nur überleben. Will das alles irgendwie überleben und weiß doch nicht wie ich es schaffen soll. 








Mittwoch, 10. Dezember 2014

»266«

Bahnfahren. Die Lautsprecheransagen nicht mehr verstehen. Die Welt nicht mehr verstehen. Diese verfickte Dreckswelt. Habe gerade einfach einen riesengroßen Hass auf einen Menschen. Möchte diesen Menschen am liebsten erschießen! Kann nicht näheres schreiben weil ich es versprochen habe. 

"Manchmal wissen Menschen nicht was sie versprechen, wenn sie es versprechen!" - Eine wie Alaska

Ich weiß was ich verspreche wenn ich etwas verspreche. Und auch wenn dieser Mensch meinen Blog niemals lesen wird möchte ich nicht das irgendwer lesen kann um wen es geht. Selbst wenn ihr gerade alle riesengroße Fragezeichen in euren Köpfen habt.

Zwei Haltestellen weiter. Der Abend ist so schwarz. Bin so leer. Möchte irgendwas tun. Für meinen Lieblingsmenschen da sein. Ihr beistehen. Aber weiß nicht wie. Bekomme zitteranfälle. Werde wahnsinnig. Mache mir Sorgen. Habe Angst Menschen zu verlieren, die mir wichtiger sind als mein eigens Leben. 
Weine. 

»Wie viel kann ein Mensch aushalten, bis er daran zerbricht.«

Mein Lieblinsmensch ist zerbrochen, ich auch. Wir alle sind das doch irgendwie. Und trotz allem habe ich den allergrößten Respekt und bewundere diese Person. Das sie so viel geschafft hat. Das sie so viel Stärke besitzt. So unendlich viel. Denn ich weiß das diese Person stark ist! 

Aber ich kann es gerade nicht sein.
Noch immer finden eiskalte Tränen ihren Weg aus meinen mittlerweile roten Augen. Toten Augen. Sorgenumweben. Spinnennetze stricken sich aus meinen Gedanken. Möchte irgendwas tun. Einfach da sein. Diese Person niemals mehr alleine lassen. Sie hat das nicht verdient. Sie hat so viel mehr verdient. So viel mehr besseres. Ein besseres Leben. Und ich weiß nicht wie ich das Leben besser machen kann oder geschweige denn was ein besseres Leben ist aber ich werde es versuchen. Irgendwie. 

Köpfe hoch ihr lieben Kampfmenschen.
Ich glaube irgendwann schaffen wir es dieses Leben auf unseren Schultern zu tragen. Und bis dahin heißt es Stark bleiben und weiter kämpfen. 

In aller Liebe die ich hab,
xoxo eure Lee ❤️





Mittwoch, 3. Dezember 2014

»265«

Schnee. Eiseskälte. Erinnerungen. Dad's Unfall. Das Leben ohne Cii. Damals, wie heute. Halte das alles nicht aus. Ich kann das nicht. Ertrage das alles einfach nicht mehr. Einsamkeit. Alleine. Und doch unter Menschen. Aber nicht die richtigen. Brauche Menschen wie A. oder T. um mich. Brauche eigentlich nur irgendwen. Falsch. Brauche Cii. Vermisse sie unheimlich. Sie fehlt mir. Mein Leben, es fehlt mir. Es tut so weh das man einem Menschen so schnell egal werden kann. Es tut so weh zu sehen wie schnell alles was ich mir im letzten Jahr aufgebaut habe, wieder zusammen fällt. In einen Trümmerhaufen aus ihr und mir und all der ganzen Erinnerungen und Momente. 

Wie oft kann man an einem Menschen zerbrechen? 
Ich bekomme Risse. 

Donnerstag, 20. November 2014

»264«

Hellgraue Nebelschwaden ziehen durch die Landschaft. Sie kriechen vor sich hin. Umhüllen Häuser, Autos, Straßenlaternen und auch mich. Es ist kalt. Eiskalt. Aber nichts ist vergleichbar mit der Kälte in mir Drinn. Ich erfriere in mir selbst. Jeden Tag, ein Stück mehr. 

Dabei ist mein Leben garnicht so schlimm im Moment. Mein Praktikum in der Kita läuft super. Es macht Spaß. Auch wenn es verdammt anstrengend ist und ich jetzt schon wieder am krank werden bin. 

Alte Gedanken schleichen sich in meinen Kopf. "Du isst zu viel, hör auf damit, du wirst noch Fetter, mach nicht alles kaputt was du bisher geschafft hast!" 

Und es stimmt. Ich esse momentan wirklich zu viel. Meist 1500-2200 kcal. Einfach weil ich nicht weiß wie viel normal ist. Normale Menschen essen wenn sie Hunger haben, aber ich habe so gut wie nie hunger. Bin taub dafür geworden wie viel richtig oder falsch ist. Kann das nicht einschätzen. 

Und es zerstört mich. Erneut. Drückt mich zu Boden. Lässt mich ertrinken. Ertrinken in mir selbst. In einem Gedankenmeer in meinem Kopf. 

Warte darauf das der Nebel sich verzieht. Der draußen und der in mir. Warte darauf wieder irgendwas zu spüren. Warte vielleicht auf den Tag der nie kommt.

Muss aufwachen aus dieser Depression. Muss aufwachen, Kaffeee trinken und ein paar Kippen verrauchen. Muss dem Tag ins Auge blicken. Muss es wenigstens versuchen. 


Dienstag, 11. November 2014

Freiheit

Seit heute. Seit dem 10. November. 2014  wohne ich nun nicht mehr bei Mom. Mein Auszug aus der Hölle verlief durcheinander. Mit vielen bösen Worten, die mir nichts mehr anhaben können weil ich nach all der Zeit, taub für sie geworden bin. 

»Your words can't break me!«

Alles ging unheimlich schnell und zog sich doch sehr in die Länge. Als Dad dann endlich um 21:38 Uhr vor meiner Haustür hielt und wir gemeinsam meine unzähligen Taschen einluden, durchströmten mich ganz neue Gefühle. Sicherheit. Freiheit. Vielleicht auch etwas Geborgenheit. 

Ich weiß ehrlich nicht ob ich das Richtige getan habe aber irgendwie denke ich doch schon. Zum ersten Mal habe ich mich gewehrt. Habe mich um mich selbst gekümmert. Habe mich um meine Leben gekümmert. UM MEIN LEBEN! 

Ansonnsten habe ich die besten Freunde die ich mir wünschen kann. Sie sind einfach unglaublich. T. und A. sind so besondere Menschen und ich habe sie so sehr lieb und habe Ihnen schon jetzt so viel zu verdanken. 

A. Hört mir immer zu, sie ist meine Kippenschwester, sie bringt mich zum Lachen, sie ist lustig, sie geht mit mir sushi essen und spielt mit mir Monopoly und geht mit mir viel zu oft Kaffee trinken. Sie merkt immer wenn etwas mit mir nicht stimmt und sie setzt alles daran, dieses etwas zu einem guten etwas zu machen. So auch dieses Mal.

T. ist ein besonderer Mensch. Sie ist lieb und lustig. Sie redet viel, schon allein deshalb mag ich sie unheimlich gerne. Aber sie ist nicht wie Julia - ich höre ihr gerne zu und weiß später auch von was sie geredet hat. Sie ist ebenfalls meine Kippenschwester und ich verstehe sie in mehr Weisen als mir eigentlich lieb ist. Sie spielt Fußball und das finde ich richtig cool. (Irgendwie erinnert sie mich ein bisschen an N.) Und um ehrlich zu sein Glaube ich das T. ziemlich kaputt ist, aber das macht nichts denn kaputte Menschen sind ja meistens die besten Menschen und außerdem ist nichts so kaputt, das man es nicht reparieren kann.

Ich liebe die beiden so sehr ❤️
Musste ich mal gesagt haben!! 

So ihr lieben. Jetzt sitze ich hier. Immer noch halb am auspacken meiner Sachen und bin verwirrt. Es fühlt sich so an als würde all das, was sie mir angetan hat auf mich nieder prasseln und mich zerdrücken. All ihre Worte nehmen mir die Luft zum Atmen und rauben mir die Kraft zum aufstehen. Und doch weiß ich das es vorbei gehen wird. Irgendwann. Vielleicht nicht jetzt. Aber irgendwann, werde ich vergessen können. 



 

Dienstag, 4. November 2014

»262«

"Lena du bist so süß! Du bist immer am Strahlen!" - Mädchen aus meiner Klasse 

Montag, 3. November 2014

»261«

Ich sitze im Bus. Mit immer schnelleren Schritten, komme ich dem Bahnhof näher. Mit immer schnelleren Schritten komme ich Cii näher. Mein Herz hüpft. Ich hab sie so vermisst. Sie ist und bleibt eben einfach ein großer Teil meines Lebens dem ich so viel zu verdanken habe! Ich würde ihr alles verzeihen und das ist okay! Zumindest für den Moment. 

Kennt ihr das? Ihr sagt euer ganzes Leben lang schon, das ihr Weg wollt. Egal von wo ihr herkommt? Und dann fragt ihr euch ob ihr in 10 Jahren vielleicht wieder genau im selben Scheißkaff wohnt wie jetzt? Das geht mir gerade so durch den Kopf! Aber das macht nichts! Ich lasse mir von meiner Zukunftsangst nichts mehr versauen. 

Komm wir leben den Moment! 
Denn wir kriegen ihn nie wieder.
Wir sind niemals jünger als genau
In dieser Sekunde, niemals leichtsinniger,
Niemals dümmer und doch so viel älter als es scheint. 

P.s: Vielleicht bin ich bis Januar 2015 endlich raus aus der Hölle. Drücken wir mal die Daumen das alles klappt! 

Es liebt, 
die Lee ❤️ 


Sonntag, 26. Oktober 2014

»260«

Wie beschreibt man Depressionen? 

Grausam. Kalt. Einsam. Verstörend. Zerstörend. Eingefroren. Leblos. Verdeckt. Riesengroß. Schwer. Benebelnd. Wahrnehmungs-einschränkend. Ausschaltend. Zerschmetternd. Müde. Hellwach. Durcheinander. Unfähig. 



Donnerstag, 9. Oktober 2014

»259«

Der Tag heute war einfach unglaublich. Unglaublich schön und unglaublich vergänglich, wenn man das so sagen kann? Wir hatten nur vier Stunden in diesen wir getöpfert haben und das war echt cool! Ich fand es zumindest unheimlich lustig, auch wenn ich das zum ersten mal gemacht habe und meine Schüssel nicht so wirklich nach Schüssel aussieht hat es mir Spaß gemacht:) 

Nach dem kurzen Schultag sind wir in die Stadt gegangen und waren bei Subway Mittagessen. Habe wieder ein halbes Chicken Teriaky (oder wie man es scheibt?) gegessen und zwei Cookies! Und ich bereue es garnicht! Die waren nämlich richtig lecker und ich liebe die Cookies! Ihr solltet umbedingt mal einen mit Macadamia essen! 

Danach haben wir uns in ein kleines, süße Café gesetzt und uns unterhalten. Viel ausgetauscht, geraucht und Bilder gemacht. 

Ich verstehe mich unheimlich gut mit A., sie ist wundervoll und ich habe das Gefühl bei ihr kann ich einfach so sein wie ich bin. Einfach ich halt. Mit all meinen Macken und Fehlern. Irgendwann fangen wir an zu reden. So richtig. Und die Worte sprudeln so richtig aus mir raus! Ich erzähle ihr von Mom, Dad, Cii, von Fr.S, sogar von M., viel von Frii und unheimlich viel von meiner Vergangenheit! Und es tut einfach so gut das alles los zu werden. Mein Gefühl sagt mir einfach das ich ihr jetzt so gut wie alles erzählt habe (also fast; die ES nicht aber die bin ich ja im Moemnt auch am besiegen!!! Hoffe ich, denke ich, weiß ich!!!!) und ihr Vertrauen kann. Auch sie erzählt unheimlich viel von sich und ich höre ihr so gerne zu. Ich glaube wirklich ich hätte noch Stunden mit ihr auf der Treppe sitzen können. Einfach weil, es fühlt sich so gut an. Ich will mich nicht verstecken! Versteht ihr? Ich will ich sein können und wer mich so nicht mag, der soll es halt lassen! Ich bin nicht Perfekt! Und werde es auch nie werden! Und will das auch garnicht! 

DENN FEHLER MACHEN UNS KOMPLETT! 

Fr.S ruft mich an während ich im Café mit A. und zwei anderen lieben Menschen sitze, die etwas später wieder zu uns gestoßen sind! Kurz gehe ich vor die Tür und unterhalte mich mit ihr am Telefon und erzähle ihr das alles im Moment perfekt läuft. Das Mom zwar immer noch schwierig ist aber das ich das schaffe! Weil ich es schaffen muss! Und will! 

A. Versteht mich einfach unheimlich sehr und das tut so gut. Ihr Freund hat auch so eine Mutter und deshalb kennt sie meine Gefühle ganz gut. Außerdem mögen wir total oft die selben Sachen. Wir sind uns einfach ähnlich auch von unserem denken her und das ist einfach toll! Ich bin so froh sie gefunden zu haben! Auch das ich T. und D. Gefunden habe macht mich unheimlich glücklich! Ich habe das Gefühl zum ersten Mal habe ich WIRKLICHE FREUNDE die mich so nehmen wie ich bin und das macht so viel, so viel besser! 

Ich werde versuchen erstmal weniger zu bloggen, weil ich das Leben leben möchte. Aber ich melde mich bei euch! Ich danke euch und drücke euch ganz fest! Alle Kraft dieser Welt sende ich euch zu! Haltet durch meine Kampfmenschen! 
Es liebt euch, 
Die Lee ❤️


Mittwoch, 1. Oktober 2014

»258«

Kaputte Hoffnung. Kaputtes Leben. 
Am Mittag sitzen wir in der Stadt an einem großen Brunnen und unterhalten uns mit ein paar Leuten aus der Nachbar - Klasse. Bereits am Morgen hatte ein Junge, mit ziemlich kurz rasierten Haaren und einer Weinroten Jacke von einem Wohnheim erzählt. Also Frage ich ihn ein bisschen aus. Er gibt mir die Nummer von der Frau dort und ich soll mein Glück mal versuchen, vielleicht kriege ich ja einen Platz. Noch auf dem Weg zum Bahnhof, rufe ich das erste Mal dort an. Im Zug erneut. Und da wird mir etwas bewusst. Nachdem ich seit knapp 11 Jahren von meiner Mom schlecht behandelt werde, wird mir klar das ich das nicht mehr kann. Das es nicht mehr tragbar ist. Zu viel. Zu schwer. Zu schwere Last auf meinen Schultern, die ich seit dem Kindergarten mit mir herum trage. Last, von vergangenen Zeiten. Vergangenen Taten. Von Abwertung, über Blaue Flecken, bis hin zu Polizeibesuchen. Das ist mir alles zu viel. Tausend kleine Erinnerungen flackern auf. Mein Kopf dreht durch. Ist verwirrt von all den Dingen und Wörtern und Zeiten. Neben "du hast das verdient, du bist ein schlechter Mensch" und "du musst da weg", bekomme ich fast einen Hörschaden. Fragen und Aussagen durchschmettern, meine Träume. 

Sie sagt mir das ich kein Recht darauf haben auszuziehen. Das ich gefälligst bei ihr bleiben solle. Das ich noch nicht alleine Wohnen kann. Das sie mir mein Geld (das mir zusteht!) nicht geben wird. Dann wieder das übliche. "Wenn du gehst dann muss ich aus der Wohnung raus. Dann habe ich kein Zuhause mehr, willst DU daran schuld sein? Wenn du gehst, dann habe ich kein Geld mehr! Da kann ich mich ja gleich umbringen. Kannst du das dann verantworten? Willst du daran schuld sein?" 

Mir wird schlecht. Ihre Druckmittel machen mir wie immer zu schaffen, auch wenn es jedes Mal die gleichen sind. Muss etwas essen. Fressen. Gefühle müssen weg. Bin alleine. Gehe in die Küche. Mache mir ein Brötchen mit Marmelade und beherrsche mich. 
Kauen. Denke zu viel über das Essen nach, das sich in meinem Mund befindet.
Warm oder Kalt? Groß oder klein? Flüssig oder fest? Hart oder weich? Süß oder Sauer? Scharf oder Salzig? Wie viel kaue ich? Mag ich das, was in meinen Mund ist? Ja order nein? Wenn ja, was mag ich? Wenn nein, was stört mich? Warum stört es mich/woran liegt das? Gibt es eine Verknüpfung die ich mit diesem essen verbinde/herstelle? 

Atmen. Wenn ich so weiter mache, brauche ich noch zwei Stunden für mein Brötchen. Also esse ich schneller. Immer mit dem Hintergedanken, das ich keinen Fressanfall schieben und auch nicht kotzen werde. Diesen Tryumph gönne ich meiner Mutter nicht. Also Musik an. Hingelegt. Nachgedacht. Musik wieder ausgemacht. Höre im Schatten der Vergangenheit noch immer ihre stechenden Worte. Wie kleine Nadeln, drücken Sie sich durch meinen Schuh und erinnern mich bei jedem verdammten Schritt wieder erneut daran. 

»Und wenn sie meinen du stehst nie wieder auf, dann lass sie reden! junge, zeig Ihnen das ist dein Traum, du wirst ihn Leben und Beweis diesen Leuten, die niemals an dich geglaubt haben, das was sie haben kannst du auch haben. Denn wenn sie meinen du hast hier nix verloren, dann zeig es Ihnen. Zeig es allen. Keiner hält dich mehr auf, komm lass dich fallen. Heb den Kopf und blick einfach nach vorn und jetzt Versuchs, ich sag versuchs! Alles wird gut!" - Bushido


Mittwoch, 24. September 2014

»257«

Sitze im Zug. Fahre in's Nirgendwo. In den Ohren "Alaska" im Herzen - Eiseskälte. Weit entfernt, verstecken hellgraue Wolken die Sonne. Oder die Sonne Versteck sich hinter den Wolken. Die Landschaft zieht langsam an mir vorbei. Noch zwei Haltestellen, dann kann ich aus dem Zug raus. Fühle mich einsam, weil sie mir fehlt. 

Montag, 22. September 2014

»256«

Es ist mitten in der Nacht. Der Wecker neben meinem Kopf wirft mir die Uhrzeit entgegen. 01:42. In 3 Stunden muss ich aufstehen. Und ich freue mich auf die Schule! Ich freue mich auf D., A. und T.! Ich freue mich auf unsere Kippenpausen und ich freue mich darauf das wir in der Mittagspause Sushi essen gehen wollen. Ich hab noch nie Sushi gegessen, also wird das ganz spannend :) 

Gestern habe ich bei Frii geschlafen und wir haben einfach ein bisschen erzählt und gelacht und Fernseh geschaut und einfach etwas gechillt, das war auch sehr toll. Frii vermisse ich in der Schule am meisten. Ich vermisse es mit ihr im Schulgarten zu sitzen und mich zu unterhalten oder mit ihr im Unterricht "heimlich" zu reden. Ich vermisse es sie dauerhaft um mich zu haben, ist das merkwürdig oder so? 

Achso und Sport ist gut gelaufen. Ich bin nicht die einzige die sich schon einmal selbstverletzt hat und ansonnsten war der Sportuntericht auch ganz witzig. 

Am Mittwoch haben wir das ersten mal Ernährung und selbst darauf freue ich mich, irgendwie. 

Ich hoffe euch geht es gut, ihr lieben? 
Fühlt euch umarmt und lieb gehabt! 
Alles Liebe, eure Lee ❤️

Montag, 15. September 2014

»255«

Mir geht es gut. Denke ich! Ich Freunde mich im Moment sehr mit den 4 Menschen an die ich gestern erwähnt habe und es tut mir einfach gut. Kennt ihr das wenn ihr irgendwo hin kommt und euch freut weil ihr wisst, diese Menschen werden den Tag schon ganz gut machen :) So war das heute und ich hab es unglaublich genossen. Mir geht es gut! Mir geht es gut! Mir geht es gut! Ich muss das gerade so oft sagen, weil es einfach so lange her ist, dass ich diesen Satz wirklich so meinte als ich ihn schrieb. Das ist nicht dieses "Es geht mir gut" - aber ich spring gleich vor einen Zug. Oder dieses "Es geht mir gut" - aber eigentlich nicht. Sondern ein "Es geht mir gut" - wirklich. Und ich lächele gerade, während ich diesen Text hier schreibe! Weil ich mich freue. Ich freue mich auf 2 Jahre mit diesen Wundervollen Menschen und ich freue mich einfach darüber das es mir gut geht. Ich freue mich darüber das ich mich mittlerweile seit einer ziemlich langen Zeit nicht mehr geschnitten habe. Ich freue mich das ich heute Mittag, fast einen ganzen - halben Sub bei Subway gegessen habe. (Chicken Teriaky mit Sesam Brot, Salat, Gurken und Honey Mustard)! Und ich habe echt am Ende nicht viel weg geschmissen, aber ich könnte einfach nicht mehr. Essen ist eben doch noch etwas anstrengend wenn man definitiv, absolut nicht kotzen will! Aber ich schaffe das! Ich weiß das! Ich will das schaffen! 

Die erste Schachtel Gaulioses Blau sind aufgeraucht und die nächste wird morgen aufgeknackt. Ja ich rauche wieder mehr! Na und? Mir geht es gut damit und solange niemand zuhause was sagt, ist alles gut.

Nach der Schule bin ich mit ein paar anderen heim gefahren. Mit dem Zug. Und ich hab keine eines mal darüber nachgedacht, wie es wäre darunter zu liegen. Zugfahrten waren früher eher schwierig für mich wegen den Suizidgedanken aber ich hab das im Griff. Das Leben ist schön! Rede ich mir zumindest ein..

Aber die bittere Wahrheit schlägt mir eben doch ab und an ins Gesicht. Mit Mom ist alles im Moment wirklich sehr kompliziert. Ich gehe ihr so gut ich kann aus dem Weg, damit sie mich nicht anpöbelt oder sonnstige (ihr wisst schon) Dinge mit mir anstellt. Denn dafür reicht die neue Kraft dann doch nicht ganz aus. 
Ich will nicht gleich in den ersten Wochen mit blauen Flecken ankommen.. Irgendwie verständlich oder? 

Donnerstag haben wir Sport. Ich bin sehr gespannt. Und verdammt aufgeregt. Ich meine, meine Narben sind verdammt perfekt gut abgeheilt aber eben immer noch da und vereinzelt auch noch rot/rötlich. Entweder ich bin von Anfang an zu allen ehrlich und stell mich da einfach mit dem T-Shirt hin oder ich mache weiter Versteckspiel und lasse die Bombe wann anders platzen - oder nie. Da bin ich mir echt noch unsicher. Wobei ich auf meine lange schnittfrei Zeit eigentlich auch ziemlich stolz bin. Und ich meine die Schnitte sind echt gut verheilt aber eben noch da.. Also wisst ihr wie ich meine? Ich kann mir jetzt nicht einfach den Arm abhacken und meine Vergangenheit war halt schrecklich. WAR! Genau da liegt der Punkt! Die Gegenwart zählt doch oder? Ich weiß noch nicht was ich machen soll oder werde aber irgendwie wird es schon klappen. 

Ich gehe jetzt mal schlafen, muss morgen 5:30 aufstehen. 


We are a Family! And I'm always here for you! All of you! No matter what! 
Fühlt euch umarmt! ❤️

Ganz viel liebe, 
eure Lee ❤️

Sonntag, 14. September 2014

»254«


"Schatz, es tut mir so Leid! Du bist nur der Trostpreis und immer wenn der Mond scheint, denk ich da ist noch Luft nach oben^^!"

Die erste Woche ist vorbei. Unendlich viele eindrücke Prasseln auf mich nieder. Und es geht mir GUT! Die Menschen sind unglaublich! Eigentlich mag ich alle! Unsere Klassenlehrerin ist etwas älter aber sie Scheint auch lieb zu sein. Die dreitägige Stufenfahrt hab ich gut überlebt. Ich habe genug gegessen und mich mit ein paar Leuten angefreundet. Hab zu viel geraucht, weil das ein Glück - so gut wie alle tun :) Und hab eine ganze Nacht am Lagerfeuer verbracht. 

Mit Mom hab ich im Moment Mega Stress aber es geht schon irgendwie. Ich lasse mir von ihr jetzt nicht mein gutes Leben vermiesen. Nicht schon wieder.

Ein ganz liebes Mädchen, A. mag ich besonders :) Sie ist total lieb und hat eine Art an sich die man einfach mögen muss. Auch D. und vor allem T. und noch ein paar andere Mädels mag ich echt gerne, aber mit den drei hatte ich bisher am meisten zu tun. 

Heute Nacht waren wir auf einer Party und haben uns dort getroffen. Habe ein bisschen was getrunken, eine halbe Packung Kippen verraucht und ihnen Frii vorgestellt. Bis um kurz vor 4 saßen wir noch draußen und haben geredet und gelacht und es war einfach schön. 

Ich lebe wieder. Denke ich. Zumindest fühlt es sich so an.. Irgendwie! 




Freitag, 5. September 2014

»253«

Wenn man weiter oben ist, kann man umso tiefer fallen. 

Seine Worte zerschmettern an meiner Eiskalten Fassade. Sitze auf meinem Zimmerboden. Habe ein halbes Körnerbrötchen mit Frischkäse in der Hand, als Dad per FaceTime anruft. Bin kurz davor ihn weg zu drücken, weil ich am essen bin. Gehe aber dann doch ran. Unterhalten uns. Er fragt nach meinem Tag. "Habe viel geschlafen!" Antworte ich. 
"Ich dachte du wolltest in's Studio?" "Ja schon, aber das Abo läuft heute eh aus" versuche ich zu erklären. Kaue vorsichtig weiter und sehe wie er lacht. "Also werden 'wir' jetzt gleich wieder Fett!" 

Meine Gesichtszüge verrutschen auch wenn er das nur so als Spaß mit liebem Unterton gesagt hat und ich eigentlich weiß das er das nicht so meint, bleibt mir der bissen fast im Hals stecken. "Danke!" sage ich und lege auf. Renne den Tränen nah, ins Bad und übergebe mich. 

»Siehst du, wenn du so weiter machst - bist du gleich wieder bei deinem Höchstgewicht!« 
"Aber.. Irgendwas muss ich essen."
»Du musst garnichts!« 
"Aber..."
»Nichts aber. Willst du Fett werden? Willst du das dich nächste Woche in der neuen Schule alle gleich als Fett Kuh abstempelt oder dich am besten gleich wieder damit aufziehen? Willst du das ? Dann bitte, Friss nur so weiter. Los mach ruhig, aber beschwer dich nicht wenn du noch Fetter wirst!«
"..."
»Auf einmal so kleinlaut was? Ich habe dir ein paar Tage zugesehen wie du angefangen hast dich zu verunreinigen aber jetzt ist damit Schluss oder willst du morgen gleich wieder das 10 Fache auf der Waage sehen?«
"Nein!!" 
»Siehst du, also es ist doch alles ganz einfach du isst morgen einfach wieder so wie früher und alles wird wieder gut.«
"Früher habe ich fast nichts gegessen."
»Dann mach das wieder so, war doch ganz einfach und dir ging es doch gut!«
"Naja.. Ich will da aber nicht wieder hin!"
»Warum denn nicht? War es nicht schön zu sehen wie am Ende immer wieder (fast) jeden Tag weniger auf der Waage war? War das nicht gut für dich? Hat dich das nicht festgehalten?« 
"Doch schon.. Aber das ist nicht richtig!!"
»Du weißt warum dich nimand mehr will. Warum Cii sich seit Tagen nicht mehr bei dir meldet. Du weißt genau wieso sie dich nie geliebt hat!«
"Das ist nicht wahr!"
»Du weißt ich hab recht, du willst es nur nicht wahr haben!«
"Lass mich in Ruhe!"
»Wieso denn, wir unterhalten uns doch nur!«
"Geh aus meinem Kopf raus!"
»Ich bin in deinem Kopf. Ich bin du. Du bist ich. Und weil du, ich bist, ist es meine Aufgabe dafür zu Sorgen das dich jeder mögen wird. Das du neue Freunde findest und das du gut in der Schule bist. Es ist meine Aufgabe deinen Kopf frei von allem außer deinem Lernstoff zu halten, damit deine Noten gut sind. Es ist..«
"Sei leise, bitte.."
»..meine Aufgabe dafür zu Sorgen das du schön bist! Wir kriegen das schon hin!«

Am Morgen aufgewacht. Aufgeräumt. Briefe verschickt und um 12 Uhr los zur Thera. 
Weiß nicht über was ich reden soll. Wieder Lügen? Sagen das es mir gut geht. Das alles okay ist? Weiß nicht wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Und das in jeder Hinsicht, schon seit Jahren nicht. Kenne keine Grenzen, weil mir nie jemand welche Aufgestellt hat. Die Sekretärin lächelt freundlich als ich, zwei Stunden später zur Tür herein gestolpert komme. ''Hallo'' spreche ich ihr freundlich zu und lächle. ''Ich gebe ihr bescheid das sie da sind!'' Wie immer nehme ich auf den Selben Stühlen Platz. Ein Großer alter Holzstuhl mit weichem Stoff bezogen. Dunkelgrün. Ich mag dunkelgrün nicht. Händeschütteln. Sie zuckt zusammen, weil meine Hand Eiskalt ist. Wir lachen. Der Herbst bringt jedes Jahr die altbekannten Eiskalten Hände zustande. Ihr habt richtig gehört ich bin mittlerweile vollkommen im Herbst Modus. Laufe mit Strickpulli, Parka und tiefschwarzem Loopschaal umher und bringe das Laub unter meinen Füßen zum rascheln. Setze mich im Raum auf meinen Platz. Sie schaut mich erwartungsvoll an, ich schweige. Gequatsche über die Schule. Über meine Zukunftsangst. Über mich. Über Dad. Über Oma. Selbst über Mom verliere ich ein paar Worte. Als wir eine Kurze Pause machen, weil ich etwas Trinken will fragt sie mich etwas. 


''Du hast abgenommen oder?'' 

Nicht die auch noch, denke ich. ''Ja etwas..'' Auf einmal beginnt sie mich Sachen über mein Gewicht usw. zu fragen und wie viel ich abgenommen habe und wie schnell und durch was und das überfordert mich unheimlich. Zum ersten mal kommen wir meinem eigentlichen Problem verdammt nah. Bekomme angst. Lüge bei manchen Sachen. Sage aber auch die Wahrheit. Es ist eine Mischung aus ''Sie würde mir eh nie glauben wenn ich ihr sagen würde das Essen mein größtes Problem ist.'' und ''Ich bin Fett, niemad glaub das ich auch nur in entferntester Weiße Krank bin. - Nicht auf diese Weiße.'' 

Was dann passiert ist interessant. Sie warnt mich. Sie warnt mich vor etwas, in dem ich schon so tief drinstecke, dass es mir immer wieder den Atem raubt. Irgendwann erzähle ich ihr von einem Tagebucheintrag. 

"Liebes Tagebuch, 
Heute ist Montag und zwar der 22.2.2008.
Mami schaut Skispringen.
Ich habe mich kurz verkrochen. 
Vom 10.2 bis zum 22.2 habr ich 4kg abgenommen.
Aber es isz immernoch zu viel sooooooooon Mist!
Bis demnächst Tagebuch,
deine Lena"

Natürlich wandele ich das ganze ein wenig ab. Man muss ihr ja nicht gleich auf die Nase Binden, das ich damals schon viel zu krank gedacht habe. Erzähle ihr das ich es schade finde, das mich mein Gewicht schon als Kind so sehr eingeschränkt hat. Das die kleine Lena damals eigentlich doch auch nur geliebt werden wollte. Das sie einfach nur einmal akzeptiert werden wollte. Möchte ganz schnell weg aus dieser Situation. Will weg von diesem Thema. Will einfach weg. Stattdessen sitze ich da und bin kurz vor einem Zusammenbruch. Tränen stauen sich auf und ich schaue sie nicht mehr an, als sie auf mich eintextet. Die Worte Prallen an mir ab und erreichen nicht mal meinen Gehörgang. Alles rauscht. Bin weg. Habe mich verloren, irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart. ''Hörst du mich? Hallo, Lena?'' fragt sie mich mehrmals. War wohl etwas zu offensichtlich, das ich ihr nicht mehr folgen kann. ''Wo bist du gerade?''
Also fange ich erneut damit an das ich schreckliche Angst vor der Kommenden  Woche habe und das ich will, das alle mich mögen und das wir uns verstehen. Das sie mich so nehmen wie ich bin und das alles einfach wird. Doch in wirklichkeit bin ich so viel weit weg. Verschollen. Irgendwo im Nirgendwo. Nach einer weiteren Weile gerede und geschweige verabschieden wir uns. Auf dem Weg zum Bus platzt mir fast mein Trommelfell. Aber so muss dass sein. Im Bus fange ich an zu denken und zu weinen und ich will einfach nur weg von diesem Ort. 

Eine Halbe Stunde vergeht in der ich am Bahnhof auf den nächsten Bus warte. Zuhause angekommen schmeiße ich meine Sachen auf den Boden, räumen mein Zimmer teilweise auf und lege mich auf mein Bett. Fast eine Stunde lang schaue ich mir meine Zimmerdecke an. Studiere die feinen Risse, die sie hat und das Licht, dass durch den Rolladen dringt und kleine Lichtpunkte hinterlässt. 

Und jetzt? Haben wir 00:03 und ich bin wach und todmüde. Habe genau 400ml getrunken und 0 Kalorien zu mir genommen und so viel Wasser aus mir raus geheult das ich mich frage, wie es sein kann das immer noch ab und an ein paar Tränen ihren weg aus mir heraus finden. Will einfach nur schlafen. Aber kann nicht. 

Mein Leben ist ein Scheiterhaufen. Irgendwann ist auch das letzte bisschen abgebrannt. Der Rauch verzieht sich und nichts ist mehr übrig. Leben? Was rede ich denn da? Was heißt das denn schon? 
Bin so durcheinander. Kann mal jemand das Chaos in meinem Kopf sortieren? Vergangenheit. Zukunft. Gegenwart. Alles verschmilzt zu einer Tiefschwarzen Mischung aus Angst. Und sie erstickt mich. 


Montag, 1. September 2014

»252«

Wir laufen den steilen Berg hinauf. Direkt auf den Wald zu. Dunkele Wolken färben den Himmel ein aber unser Glück nimmt uns niemand. Mein Herz hüpft. Wir rennen - Frii und ich. Gefolgt von einem Mittelgroßen braunen Wallach in besten alter. Der Sattel ist schwarz und hat kleine Hellbraune Lederstücke eingenäht. Auf den Bügelriehmen steht in Druckbuchstaben Luxor geschrieben. Der liebe ℗ steht still während ich aufsteige und lässt sich brav den Gurt nachziehen. Bügel kürzer stellen, weil meine Beine nicht so lang sind wie Frii's und weiter unterhalten. Im Schritt laufe ich neben ihr her und wir quatschen und ich lächele.

Nachdem Frii für 3 Wochen in Frankreich war, sagen wir und Samstag endlich wieder. Die große Weiße Haustür öffnet sich gerade als ich durch das Arbeitszimmer Fenster Frii's Mami aufgeregt zuwinke und diese somit zum Lächeln bringe. Blicke wieder nach vorne. Da steht sie. Meine liebste Frii mit braungebrannter Haut und dem süßesten Grinsen der Welt im Gesicht. Wir fallen uns um den Hals und ich möchte sie einfach garnicht mehr loslassen. Nach einer Ewigkeit gehen wir rein und ihr kleine Hund springt mich an und will geknuddelt werden. Nachdem der kleine auch begrüßt ist rufe ich einmal durch's Haus "Halllooooooooooo" und von oben kommt ein leises "Hey Lena"  von Frii's Bruder der in seinem Zimmer sitzt und Playstation spielt. Wir unterhalten uns über den Urlaub und all solche Dinge. Was in den letzten Wochen so passiert ist und all das. Später gehen wir kurz zu ihrer Mami und unterhalten uns mit ihr. Zuerst nur über Fußböden, später über wichtigere Dinge. Über unsere Ausbildung und die Wohnung. Über den vermeintlichen Auszug der alten Dame die unsere 2 Zimmer Wohnung belegt. Keiner von ihnen hat die Hoffnung aufgegeben das Frii und ich noch dieses spätestens nächtest Jahr eigenständig in einer Wohnung Leben werden. Freude. Manchmal wünschte ich, ich könnte diesen Menschen einfach erzählen wieso ich so dringend ausziehen möchte. Wieso ich weg will. Aber dann habe ich Angst das mir niemand glaubt. Dieser "Familien" schein den Mom immer spielt wenn irgendwer da ist - trügt zu sehr. Manchmal ein bisschen zu sehr, aber das spielt keine Rolle. Unterhalten uns über Lösungen mit dem Platzproblem. Überlegen wie man in der Küche möglichst viel auf wenig Raum platzieren könnte und unterhalten uns. Lachen. Sind einfach fröhlich. Vielleicht weil wir alle nicht genau wissen wie die Zukunft aussehen wird. Die Ungewissheit macht uns alle so gleich. 

Die Hufe von ℗ klappern, obwohl er ohne Eisen unterwegs ist, auf dem Asphalt. Als Frii ihren Satz zu Ende spricht sieht sie mich an und nickt mit ihrem Kopf nach rechts auf eine große Wiese. Ich lächele und nicke. Dann bin ich weg. Flitze mit meinen ausgelaufenen Nikes, Jeans und einem Fahrradhelm von Frii über eine Wiese Berg auf. Frii lasse ich hinter mir. Das Gefühl schneller als der Wind zu sein fängt mich ein und zieht mich in seinen Bann. Vielleicht ist es auch der liebe ℗, der meine teilweise verwirrenden Kommandos befolgt. Das Pferd ist großartig. Spanier. Temperament aber hat auch deutsches Gemüt. Ist gehorsam, teilweise etwas Überdreht und spürt das ich ihn für diesen Moment liebe. 

Denn in diesem einen Moment wenn du spürst wie du lebst. Gemeinsam. Alleine. Und du fliegst. Und deine Hand in die Luft hebst und Worte in die Luft rufst, die sich im Wind und an Bäumen verfangen und nicht weit kommen, während du immer weiter davon driftest, da bist du Frei und unendlich Glücklich. Nach einer kleinen Volte und ein paar einfachen Bahnfiguren kehren wir zu Frii zurück. Die ihr lächeln kaum unterdrücken kann.

Als ich wieder neben ihr her reite. Verlassen ihren Mund ein paar Worte die mich erschrecken:

"Es ist so schön zu sehen wie du anfängt zu Leben, Lee" 

Ich lächele. Ich lebe wieder. Es ist schwer. Aber ich bin kein Totes Mädchen und keins das es werden wird. Ich bin noch lange nicht gesund. Ich habe meine Probleme. Ich esse immer noch zu wenig und kotze zu viel. Aber ich habe ein Gefühl dafür was richtig ist und was nicht. Und krank sein ist falsch. 

Später macht Frii auf einem Feldweg von weiter vorne ein Video von mir. Und weil ich weiß das sie ein Video macht schleichen sich kontrollgedanken in mein Hirn. Sitz gerade. Nicht zu viel Hohlkreuz aber auch nicht zu wenig. Schultern gerade. Kopf nach vorne. Beine und vor allem Knöchel an der richtigen Stelle. Fersen nach unten. Zügel in beiden Händen, kleinen Finger aus dem Zügelgriff raus. Nicht zu viel mit der Hand machen. Gebiss - druck gering halten. Nicht zu viel mit der Hinterhand machen. Aber auch nicht zu wenig. Rechts oder Links-Galopp. Nicht zu viel schenkeldruck sonnst fetzt er zu viel. Nicht zu wenig sonnst verlieren wir an Tempo. Man könnte meinen wir würden vor einem Dressurtunier stehen und würden von irgendwelchen Preisrichtern beobachtet. Vielleicht versteht ihr jetzt warum ich Springreiten mehr mag? Das ist mir alles viel zu ordentlich, auch wenn man sich die ganzen Fragen vor einem Springen auch stellen kann. Naja nun gut sie nimand das ganze mit meinen Trotz - Kopf - Kontroll - Fehlern auf und lässt mich an manchen Stellen im Nachhinein nur den Kopf schütteln. 

Aber es war trotzdem schön. Danach haben wir etwas später gewechselt und Frii ist etwas geritten. Mehr im Schritt weil sie später noch in die Halle wollte. Kurz vorm Ende durfte ich das letze Stück nochmal kurz drauf und bin im schrit bis kurz vor den Hof geritten. In der Halle hat Frii den lieben ℗ dann fertig ausgepowert und ihn etwas frei laufen lassen. Sprich ohne Sattel und Zügel und sowas. Ich laufe ein bisschen durch die halle währen Frii sich die Videos anschaut die ich von den Beiden gemacht habe. Laufe ein bisschen neben dem Braunen Fell und dem warmen Herz her und sehe im zu wie er fröhlich herumgaloppiert. Laufe am Ende nochmal etwas neben ihm her und dann läuft er mir hinterher. Rechts rum. Links rum. Gerade aus. Nur seitlich nicht aber das ist schon mal richtig gut. Wir freuen uns alle drei und machen den großen Weide fertig. 

Der Tag war so schön und aber auch so anstrengend das ich wieder bei Frii angekommen in der Coutch einschlafe. Später kochen wir noch einen Teller Nudeln mit Tomatensoße für jeden, den ich mit etwas Zeit und ein paar ausseinandersetzungen mit meinem Gehirn geschafft habe. 

Um halb 9 holt Dad mich ab und ich bin so dankbar für diesen Tag und Frii weiß das und sie lächelt nur und meint "wir wiederholen das:)" und ich falle ihr zum Hundertsten mal um den Hals und sage ihr Danke. Danke das es sie gibt und Danke das sie mich zum Glücklichsten Menschen der Welt macht. Danke für ein Stück Leben. Danke für alles. Danke das sie meine beste Freundin ist und zum ersten mal eine wahre! ❤️ 




Samstag, 30. August 2014

»251«

Es ist mitten in der Nacht. Der Regen trommelt in immer gleichem Rythmus auf das Hausdach und macht mich nervös. Heute war irgendwie ein guter Tag was verrückt ist. Denn ich habe eigentlich echt viel gegessen. Ich glaube sogar mehr als mein Bedarf wäre, wenn ich gesund wäre. Also 1200kcal? Auf jedenfall hab ich gefrühstückt, Mittag und sogar Abend gegessen! Und zwischendurch habe ich ein Eis (!!!!!!) gegessen. Und ich habe nicht gekotzt und auch keine 4 Stunden wie eine wahnsinnig Sport gemacht. Heute war mein erster gesunder Tag seit.. ich weiß nicht mehr? Ewigkeiten? Gesund nicht von den Nahrungsmitteln sondern gesund von der Art zu essen! Auch wenn mich diese Gefühl jetzt gerade etwas fertig macht weshalb ich eben schnell in's Bad geschlichen bin, um zu schauen ob ich wirklich wie gefühlt 5273297564 Kilo zugenommen habe. 400g! Und das Essen ist noch in mir Drinn. Ich bin auch in den letzten 10 Minuten nicht auf das Millionenfache angeschwollen wie mich mein Gehirn vermuten lies also werde ich mal versuchen zu schlafen. Tut mir leid für diese komischen Post's im Moment. Aber ich arbeite dran. Falsch. Ich arbeite an mir. 
 
Übrigens hab ich gute Neuigkeiten, die gibts morgen oder wenn alles etwas mehr fest steht. Ich bin hundemüde.. Fühlt euch geliebt! 
Eure Lee! 


Ihr lieben! Wir sind alles stärker als wir glauben! Gemeinsam! Alleine! Zusammen! Selbst ich!!

Bleibt Stark! ❤️

Sonntag, 24. August 2014

»250«

Hallo meine lieben ♥
Als ich heute morgen gesehen habe das wir mittlerweile 102 Lieblingsmenschen auf meinem Blog sind musste ich doch schon für einen gewissen Zeitraum grinsen. Allein die Vorstellung wie viel EINHUNDERTZWEI Menschen sind ist grandios und das diese EINHUNDERTZWEI wundervollen Menschen auch noch mein Gedankengefasel lesen ist unvorstellbar. Ich weiß noch als ich die Blogger Welt vor mittlerweile fast zwei Jahren ganz als ''Frischling'' betrat und nicht wirklich wusste wie man Bloggt oder Menschen folgt oder Blogs findet. Ich erinnere mich noch an den Moment als mir zum ersten mal jemand ein Kommentar hinterlassen hat, ich war so überrascht - natürlich Postiv. Ich hatte das Vergnügen einige von euch näher kennen zu lernen und bekam sogar besuch. Viele von euch sind mir so sehr ans Herz gewachsen, ich möchte mir garnicht vorstellen wie mein Leben ohne euch geworden wäre. Und aus meinem Leben weg zu denken seit ihr so oder so nicht mehr. Jeder von euch lieben Mensch ist so besonders und wundervoll, auf seine ganz persönliche Art und weiße. Und ich wollte euch einfach nur sagen das ihr unglaublich seit und ich euch allen von Herzen nur das aller beste Wünsche ♥

DANKE für alles! :)

Ich sende an jeden von euch ganz viel Kraft und einige riesengroße Umarmungen! ♥
Bleibt Stark ihr lieben, ich weiß das ihr alles schaffen könnt! :*

Mit ganz viel liebe, 
eure Lee ♥


Samstag, 23. August 2014

»249«

Ich wurde von der lieben Maddie und der lieben Lucy getaggt ♥ Danke dafür ihr lieben :* 

Die Regeln (etwas gekürzt):
- Verlinke die Person, die dich nominiert hat
- Beantworte die 11 Fragen
- Verleihe den Award an bis zu 11 Blogger mit weniger als 200 Lesern (nicht deinen Nominierer) und gibt ihnen bescheid
- Stelle selber 11 Fragen

Maddie's Fragen ♥
1. Würdest du gerne in der Zeit reisen können, um Dinge verändern zu können?
Manchmal schon, wenn ich bestimmte Momente in meinem Kopf erneut durchlebe.

2. Bereust du etwas in deinem Leben?
Ja sogar vieles. Ich bereue es auf die falschen Menschen gehört zu haben, mit den falschen Menschen befreundet gewesen zu sein. Ich bereue es mich von Menschen verändert haben zu lassen. Ich bereue es das ich so ''gutmütig'' bin und immer noch nicht ausgezogen bin. Ich bereue es mich in die falsche Person verliebt zu haben. Ich bereue es das ich nicht zu lieben Lucy gefahren bin weil es mir so schlecht ging. Ich breue meine Fehler und das ich sie nicht alle behoben habe. Ich bereue es früher ein falscher Mensch gewesen zu sein. Ich bereue eigentlich so vieles...

3. Was ist dein Lieblingsfilm und wieso?
Oh das ist schwer zu sagen. Ich liebe Tanzfilme - Step Up 4 und Girls United (Cheerleading), ich liebe Vampire Diaries (aber das ist ja eine Serie), ich mag den Film ''Das Schicksal ist ein mieser Verräter'' auch wenn das Buch um Welten besser ist. Ich liebe auch die Tribute von Panem und vor allem - eigentlich fast am aller meisten mag ich Harry Potter (und der Gefangene von Askaban) :D Okay und ich liebe Secretariat und Dreamer, weil Kämpferherz und so ♥

4. In welches Land möchtest du mal reisen und wieso?
AUSTRALIEN ♥ weil es mein Traumland ist. Ich liebe es einfach. Diese Freiheit, das Meer, die unendliche Wüste, das Land, die Tiere, die Städte.. Einfach alles. Australien ist einer dieser Träume der mich oft am laufen hält wenn ich kurz vorm hinfallen bin. 

5. Würdest du lieber Gedanken lesen oder fliegen können?
Keins von beidem. Ich hätte lieber so einen Unsichtbarkeits Umhang von Harry Potter :P Aber ansonnsten würde ich gerne Gedanken lesen, damit ich endlich einmal wissen könnte was die Menschen wirklich von mir denken. Mit fliegen verbinde ich nichts gutes wobei davon fliegen auch ganz nett wäre. 

6. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich glaube schon das es irgendwas nach diesem Leben gibt. Irgendwo müssen wir doch landen wenn wir sterben. Ich glaube jetzt nicht an so einen ''Einhorn - alles ist gut - Himmel'' aber ich glaube das da irgendwas ist, nur was das wird uns wohl niemals jemand beantworten können.

7. Was hälst du von Reality Shows wie Köln50667?
Schwachsinn aber ab und an doch irgendwie ganz unterhaltsam.

8. Welchen Traumberuf hattest du als Kind?
Ich wollte Tierärztin werden und ein Tierheim mit Arztpraxis aufmachen. 

9. Gehst du gerne feiern oder bleibst du lieber zuhause?
Ist unterschiedlich. Ich mag es irgendwo hin zu fahren und mich mit anderen zu treffen und Musik aufzudrehen und Bier zu trinken und ein bisschen herum zu tanzen, weil mir die Leute dann meistens einfach vertraut sind. 

10. Was ist dein Lieblingswort?
Schwer zu sagen. Es gibt so viele Worte die ich mag aber ich glaube ich mag wundervoll ganz gerne! 
Achso alle die das lesen sind übrigens wundervoll - nur mal so ganz nebenbei ♥

11. Bist du mit deinem Namen zufrieden? Wenn nein, wie würdest du gerne heißen?
Eigentlich schon, da ich mir ja meinen ''Namen'' selbst verpasst habe mag ich meinen Spitznamen ganz gerne. Meinen Richtigen Namen finde ich nicht so schön. Manchmal würde ich gerne Jessica oder Jessmen oder vielleicht auch Isabella oder Katelyn heißen - aber um ehrlich zu sein passt das irgendwie nicht zu mir. 


Lucy's Fragen ♥
1. Was hast du diesen Sommer bisher erlebt?
Vieles und doch irgendwie nichts. Ich war in Berlin und habe meinen Abschluss gemacht und mich von meinen Freunden verabschiedet. Ich war mit Frii bei ihrer Tante und habe die liebe Lia wieder getroffen und habe viele Postkarten verschickt. Und ich gehe wahrscheinlich mit N. zu einem Hip - Hop seminar :D *blamiermodus an*
2. Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum? Herbst weil ich ihn einfach liebe. Ich liebe die Luft, den Wind, den duft. Ich liebe es wenn die Blätter von den Baumen fallen und ich durch sie hindurch laufe wenn ich in die Schule gehe oder nach Hause komme. Ich liebe es Tee zu trinken und meine Lichterkette im Zimmer an zu schalten, weil es abends wieder früher dunkel wird. Ich liebe das unbererchenbare und doch so vorrausichtliche was der Herbst mir sich bringt. Ich liebe Herbstliche Kleidung und dicke Schal's. Ich liebe den Geruch von Kürbis und Amerikanische Fall - Inspiration Videos. Deshalb ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit. Er macht die traurigste Zeit in meinem Leben zu einer meiner lieblingsmonate. Trotzallem ist es nicht einfach aber die Angst verliert an ihrer größe, wenn man ihr keinen Raum gibt. 

3. Was ist für dich Heimat? 
Weiß ich nicht. Hatte ich nie. 
Ich glaube Heimat sollte ein Ort sein an den man gerne zurück kommt, wenn man weg war.

4. Was bereust du bisher am meisten in deinem Leben?
Das ich vieles verpasst habe, was ich schon längst hätte erlebt haben können. 

5. Wo würdest du später gerne mal wohnen?
Irgendwo, wo ich es schön finde. Wer weiß. Vielleicht wohne ich in 10 Jahren wieder in diesem Kuhkaff hier weil mir die große weite welt zu groß ist aber am liebsten natürlich in Australien.

6. Glaubst du an Zufall oder Schicksal? Ja!

7. Kaffee oder Tee? Beides ♥ Kaffe am Morgen und Tee am Abend :)

8. Was macht dich glücklich? DU liebe Lucy ♥ Ansonnsten, schreiben macht mich oft glücklich, lesen oder irgendwo helfen. Kinder machen mich glücklich. Tiere auch. Frii macht mich glücklich. Sogar Washi - Tape macht mich zeitweise ''glücklich'' oder zumindest habe ich dann was zu tun :)

9. Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben? Verloren. Durcheinander. 

10. Bist du schon mal mit Drogen in Berührung gekommen? Nicht wirklich, glaube ich.

11. Welche übernatürliche Fähigkeit hättest du gerne? Ich hätte gerne eine Fähigkeit die es mir erlaub mich unsichtbar zu machen wann immer ich möchte. 

So ich glaube das waren alle fragen ihr lieben ♥

Nun zu meinen Fragen:
1. Was ist dein Lieblingsbuch?
2. Was magst du besonders gerne? 
3. Welche Eigenschaft(en) kannst du bei einem Menschen überhaupt nicht ausstehen? 
4. Was möchtest du in deinem Leben unbedingt noch erreichen?
5. Welche Orte möchtest du besuchen?
6. Welche drei guten Eigenschaften hast du? 
(Jeder hat welche ♥)
7. Hast du eine Lieblinsteesorte? Wenn ja, welche? 
8. Wenn du vor ein paar Jahren einen Brief an dein Zukunfts - Ich schreiben solltest, den du heute öffnen würdest - was würde darin stehen? 
9. Hast du ein Lieblingsziat(qoute) falls ja, welche(s)?
10. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir Wünschen? (extrawünsche o.ä. gibt es nicht!)
11. Bist du gerne der Mensch, der du bist? Falls nein - du solltest wirklich gerne du selbst sein, denn du bist toll und wundervoll genau so wie du bist ♥  (Ihr alle!!:*)

Ich tagge: 
Nahla ♥
Lia ♥
Yessy ♥
Trying ♥
Chaya ♥
Fuck This ♥
Angel ♥
Mina ♥
Candice ♥
Pink Lady ♥
Emma ♥

Wuhuww ich habe zum ersten mal wirklich 11 Leute getaggt ♥

Jeder der noch mitmachen kann, darf das gerne tun :)
Ihr seit wundervoll meine hübschen ♥