Freitag, 13. Dezember 2013

»150«


Bevor ich mit dem "eigentlichen Post" anfange muss ich euch eine Idee vorstellen. Also ich habe heute irgendwie Lust gehabt ein Paar von euch zu zitieren, aus Post's und Kommentaren und so weiter, auf jeden Fall hat meine Mom mich gefragt ob ich mit zu Edeka einkaufen will und da ich eh noch Karteikarten gebraucht habe bin ich mit gegangen. Auf der Suche nach den kleinen Weißen Kärtchen bin ich auf etwas gestoßen, ein weißes Buch mit einem türkies farbenen Smiley und der Aufschrift »I NEED YOU TO SMILE« und das erste an das ich gedacht habe wart ihr. Also habe ich es mitgenommen um ganz viele Zitate von euch hinein zu quetschen. Quetschen sage ich deshalb weil ich befürchte das der Platz nicht ausreichen wird. Und das alleine macht mir schon sorgen aber jetzt werde ich mich erst mal damit beschäftigen alles auf zu schreiben. Ein bisschen erinnert mich das an die Boxen von der lieben Lia :) 


Also ihr Süßen, nun wisst ihr bescheid: 
I NEED YOU TO SMILE! 

Heute Mittag hatte ich eine Merkwürdige Diskussion mit mir selbst. Manchmal rede ich mit mir selbst, zwar schweigend aber ich rede. Manchmal erzähle ich mir in meinem Kopf Sachen. Ich denke man nennt es schlichtweg einfach denken und weil mich das denke zu sehr überfordert hat und ich in einem Streit zwischen mir und meinen Gedanken Stand habe ich beschlossen es auf zu schreiben. In den Laptop ohne WLAN. Seit ein Paar Wochen habe ich ihn mitgenommen und verstecke ihn gut behütet vor Mom. Sie denkt Dad überwacht sie. Mom glaubt allen ernstes Dad würde sich noch für die interessieren, so als ob sie der wichtigste Mensch wäre den er je hatte. Im Gegenteil. Mom hat selbst mein 'Bärchen' Kaputt gemacht. Nunja auf jedenfall habe ich dieses Streit-Gespräch-Gedanken-Dings-Da halt abgetippt: 

Gefasel über die Unwirklichkeit der Wirklichkeit 
»Es kam mir vor, als wäre ich ein Schmetterling. Ich flog von einer, zur anderen Blume und vergaß dabei niemals die vorherige. Ihren Anmut, ihre Schönheit, ihre Vollkommenheit. Doch wenn man immer nur geblendet von der Unwirklichkeit durch die Welt blickt, wird es um so schwieriger die Wirklichkeit zu erkennen. Und meine Wirklichkeit schien noch viel unwirklicher zu sein, als sie es ist. Die Wirklichkeit ist eine Überlegung, eine Frage auf Antworten die ich nie gefunden oder gesucht habe. Vielleicht ist genau das in mancher Köpfe unwirklich, aber für mich ist es die Wirklichkeit. Die Überlegung über die Wirklichkeit an sich ist aber auch schon wieder unwirklich da sie nur in meinem Kopf oder auf Papier statt findet. Sie wird nie mehr werden als unwirklich. Die Wirklichkeit an sich ist eigentlich unwirklich und das ist erneut ein wiederspruch in sich selbst. Doch beenden wir für kurze Zeit mal die Auseinandersetzung zwischen der Überlegung und dem denken um und wichtigeren zu widmen, zum Beispiel der Politik. Seit 4 Monaten soll ich eine Hausarbeit über Margarete Steiff und ihre Erfolgsgeschichte Politischer Sicht niederschreiben doch statt dessen sitze ich hier und tippe die ungeheuer unwichtige und doch so bedeutende Frage über die Wirklichkeit vor mich hin. Vielleicht wird dieses Gefasel eines Tages mal mehr sein als nur ein Paar traurige Worte. Vielleicht wird irgend ein NSA Spitzel meinen Laptop hacken und mir mein Gefasel klauen, als wäre es doch die beste Alternative das Ganze in meinem Kopf zu behalten.«

Vielleicht macht es wirklich keinen Sinn und es ist sinnlos. All das Gerede, all diese Gedanken. All die Gedankenstricke die sich langsam um mich wickeln um mich zu Fall zu bringen. Vielleicht ist mein Leben unwirklich. Vielleicht ist Leben an sich unwirlich. Denn die Wirklichkeit ist es ist im entferntesten Sinne ja auch. Vielleicht fange ich gerade an meine Sprache zu verdrehen, vielleicht sollte ich Shakespeare lesen und dazu Tee trinken und über meine Persönliche Unwirklichkeit Jammern aber vielleicht gibt es irgendwann, irgendwie, durch irgendwen die Möglichkeit die Unwirklichkeit wieder real zu gestalten. Damit sie Wirklich wird. Bedeutend. Etwa dass bleibt, weil es bleibt. Weil es nicht durch Zeit oder Jahre vergeht. Vielleicht wäre so etwas wirklich. Vielleicht ist nichts wirklich. Ich weiß es nicht. Und vielleicht benutze ich gerade viel zu oft das Wort vielleicht. Doch "Sie war mein großes Vielleicht gewesen". Und ich habe es verloren, nur um es dann wieder zu gewinnen und nun von meinem großen Villeicht ignoriert zu werden. Ich konnte mich nie entscheiden wer von den beiden mein Vielleicht und wer mein Fragezeichen war. Doch nun weiß ich es. Ci ist das Vielleicht, die Hoffnung, die trotz allem nicht verstorben ist. Juli ist das Fragezeichen. Seit einem Jahr nun schon, weil ich einfach nicht mehr weis ob ich vielleicht, ihr vielleicht bin. Von manchen Menschen werde ich nie schlau werden, nie mehr wissen, nie mehr erfahren als das nötigste. Die andere hälfte könnte die Tür zur Wirklichkeit zu öffnen. Doch dazu braucht es Kraft. Und die haben wir alle schon längst verloren. Jeder verweilt in seinem Loch, alleine. Dieses mal sind wir alle in einem anderen. Keiner kommt heraus und mein Fragezeichen meint ich bin der Grund warum sich alles ändert. Der Grund weshalb wir in diesen Löchern sitzen und auf die Wirklichkeit warten und vielleicht hat sie dieses eine mal ja recht..


1 Kommentar:

  1. Oh ich finde es so schön, dass du jetzt auch so etwas ähnliches machst :) :) Ich hoffe es fühlt sich bei dir auch so gut an wie bei mir und hilft dir.
    Ich finde deine Gedanken gar nicht sinnlos, ich finde sie sehr interessant. Manchmal frage ich mich wie so viel Weisheit in einen so jungen Menschen passt. Tut mir leid, wenn das komisch klingt. Was ich sagen will, ist dass du einfach besonders bist!
    Hab dich lieb Süße :*

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