Montag, 21. Oktober 2013

»122«

Wir sind wieder Zuhause. Es war schön in Bayern. Das Museum ist toll. Das essen war schrecklich. 701 kcal heute zum Frühstück. Dank Mom. Mein Magen tötet mich von innen. Der Streit in meinem Kopf geht weiter. Vor jedem essen. "Willst du das wirklich essen? Tu das nicht! Du wirst fett. Und du bist es doch schon! Du willst doch dein Ziel erreichen! Willst schön sein! Willst du dir den weg unnötig komplizierter machen? Willst du das sie dir sagen das du fett bist? Willst du wirklich essen? Tu das nicht. LASS DAS BLEIBEN! Aber du versagst ja eh. Schaffst es wie immer nicht. Bist eine Versagerin Lee, eine Scheiß Versagerin! Schaffst es nicht mal ein bisschen essen zu wieder stehen? VERSAGERIN." Ich hasse das. Ihr müsstet sie hören können. Diese stimme. Diese wahnsinnige stimme. So Quitschig und böse. Es ist so angsteinflößend. Und trotzdem hab ich es gegessen. Habe zwar 1 Stunde gebraucht aber habe es geschafft. Mom meinte "wir gehen erst wenn der Teller leer ist" sie hat mit vorher einen Teller am Büfett gemacht und den sollte ich dann essen. Ich selbst hatte nur einen Pfefferminztee bestellt. Und hätte mich damit auch zufrieden gegeben. Die Heimfahrt war anstrengend und mühsam. Zuhause habe ich mich im Wohnzimmer hingelegt und fern gesehen. Einfach weil ich zu nichts fähig war. Ich habe die Bewegungen auf der Leinwand nur unbewusst wahrgenommen. Habe gedacht. Die Gedanken sind geflogen, soweit das sie den Himmel berühren konnten. Sie fragen sich wie es dort oben ist? Ob es besser ist? Nicht hält mich. Julii und Ci bin ich Scheiß egal. Ci redet nicht mit mir. Und Julii schreibt mir "ah" und "ok" darauf zurück, das ich sie vermisse. Es ist ihnen egal. Ich bin egal. Bin nichts. Für niemanden gut. Bin ein schlechter Mensch. Mache alles schlimmer. Bin EGAL. Niemand würde mich aufhalten wenn ich vor ein Auto oder einen Zug laufen würde. Niemand würde stop sagen. Niemand würde mir den Strick abnehmen oder die Klinge aus der Hand reissen. Ich bin alleine. Mal wieder. Und die Einsamkeit macht's sich breit. Das schweigen fühlt sich gut an. Macht das leben erträglich und lässt mich erneut Freunde verlieren. Ich schaffe nichts mehr. Nicht die Schule, Nicht meine Freundschaften aufrecht zu halten und vor allem schaffe ich dieses Leben nicht mehr.


1 Kommentar:

  1. Ich glaube nicht dass sie kommt.. ich glaub dass ich ihr übel auf die Nerven gehe. Es tut einfach irgendwie weh. Aber das tut eh alles.
    Danke für deine lieben Worte,ja? Bleib stark Liebes!! :-*

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