Freitag, 30. August 2013

»92«

Wir hatten wieder Reli. Haben geredet. Kam mir so vor als ob ich alles durch Watte hören würde. So gefiltert. 
Damit ich nur das höre, was ich 
hören muss. Auf einmal sagt die Lehrerin: "ich möchte nur das ihr wisst, das das Thema Suizid und tot sehr schwierig ist. Und ich möchte das ihr wisst, das ihr gerne zu mir kommen könnt wenn es euch im Unterricht zu viel wird oder wenn ihr sonnst irgendwie der Thematik nicht mehr stand halten könnt." Sie sieht durch die runde. Lächelt in unsere Richtung und fährt mit dem Wattegerede weiter. Nichts von Belangen, nicht's was ich nicht schon wüsste. Die Gruppenarbeit von letzte Woche habe ich zu Ende geschrieben. Weil es sonnst eh niemand mehr gemacht hätte. Und ich will nicht gleich eine 6 kassieren nur weil ich mich aus dem Unterricht zurückziehe. Ich denke Juli oder jemand muss ihr was erzählt haben. Weiß nicht wer. Aber sie hat ja letzte Woche schon gefragt was los ist. Ich hab mitten im Unterricht fast angefangen zu schreien. War zu viel. Dieses mal ging es. Wegen der Watte. Wenn ihr mich jetzt fragen würdet, was wir ansonsten noch gemacht haben könnte ich euch nur die Arbeitsblätter hin legen und euch sagen das ihr das selbst heraus finden müsst. Ich weiß an was mich das erinnert. An den Nebel von vor zwei Jahren. Ich weiß noch als sie gegangen ist. Hat sie ein Loch hinterlassen, das tiefer war als jeder Schnitt. Ich war wie eine Abhängige und sie war meine Droge. Der einzige Grund weiter zu machen. Nach einem Jahr hat mich der Nebel verlassen und mich alleine gelassen. Ich habe auf einmal angefangen etwas zu fühlen. Dinge zu fühlen, die man einfach nicht fühlen will. 
Seit dem fühle ich mich wie ein totes Mädchen. Der Nebel war mein einziger Sinn. Hat mich taub gemacht und hat mich den Schmerz vergessen lassen. Zum Teil. Mehr als Schmerz habe ich auch nicht ner gefühlt. Ich werde der Lehrerin nicht's sagen. Ich muss es halt aushalten. Abgesehen davon hatte der Tag gestern auch etwas ganz positives. Ich hab zum ersten mal gut durch geschlafen. Und das mit nur einer Tablette. Und dann bin ich heute morgen aufgewacht, als Mom mich aufgeweckt hat. Ich hab geschlafen ohne auf zu Wachen. Ohne zu weinen. Ohne zu schreien. Ohne zu hassen. Ohne zu schneiden. Ohne all das. Wieso kann ich nicht einfach für immer schlafen? Das wäre so viel einfach. Warum darf ich nicht? Wieso? 


Donnerstag, 29. August 2013

»91«

Erzähle euch morgen von heute. 
Bin zu schwach. 
Schlaft gut ihr traurigen Seelen. 
Passt auf euch auf <3



Montag, 26. August 2013

»90«

Mia ist wieder da. Mom ist weg. Habe zu viel gegessen. Viel zu viel. Mir ist schlecht und ich muss den ganzen Dreck wieder los werden. Mein Magen würgt und drückt aber er gibt nichts mehr von sich her, auch wenn ich weiß das er noch lange nicht leer ist. Auf einmal kommt Blut. Genau wie Freitag auch. Das macht mir etwas Angst, aber hat mich trotzdem nicht dazu gebracht auf zu hören. Sondern nur mir den Finger noch ein mal in den Hals zu drücken. Es komm noch mal ein bisschen von dem essen und noch mehr Blut. Ich bin immer noch nicht leer. Aber ich höre auf. Spüle den Dreck das Klo hinunter und drehe mich um. Ich sehr mich im Spiegel an. Ziehe das Shirt hoch. Unter den Wunden und Narben ist das Fett versteckt. Als ob ich es verstecken könnte. Einfach weg malen. Weg schneiden. Abschneiden. Ich drehe mich hin und her. Ich bin fett. Sollte auf hören so viel zu essen. Sollte aufhören zu essen. Sollte meilenweit rennen solange bis die kaputte Lunge keucht und pumpt wie noch nie. Aber es Regent. Ich will nicht krank werden. Nicht vor der Abschlussfahrt. Am 01.09 geht es los nach Le Pradet. Mein Koffer liegt auf dem Boden. Ein paar Sachen sind schon darin. Ich muss noch in die Apotheke mir wieder Tabletten holen. Falls ich wieder die Kopfschmerzen bekomme. Und noch Vitamine. Sonnst liege ich nach ein paar Tagen auf dem Boden und kann nichts mehr machen. Ich habe nur so Angst wie es wird. Mit dem Essen und auch mit dem Borderline. Ich hab Angst das ich dort wieder ausraster bekomme und Heim geschickt werde. Ich hab Angst das Juli mich im Bad voller Blut finden muss, ich hab Angst das ich einen FA bekomme und dann jeder weiß das die Fette Lee Krank ist. Ich muss auch noch Schlaftabletten besorgen. Ich kann dort nicht macht's rum schreien und heulen. Ich kann Nachts nicht mal an die Luft. Mein Kopf wird zerplatzen, an dem Druck. Ich werde zerplatzen. Ich freu mich aber auch ein bisschen. Wer weiß vielleicht ertrinke ich ja im Meer oder werde von einem (nicht vorhandenen) Hai gefressen oder noch besser ich 'Falle' einfach von einer Klippe Hau mit den Schädel auf und sterbe. Meine Zukunft war schon immer nur eine Zukunft. Nur ein Blick in Richtung, zu dem was kommen wird. Die Ankunft ist fraglich und das Ziel werde ich nie erreichen. Der Traum vom guten Leben ist zerplatzt, vor 3 Jahren schon. Und jetzt bin ich ein Mädchen zwischen den Fronten. Zwischen drin. Wie in einer Mühle. Und alle versuchen mich zu zermahlen und trotzdem bin ich immer noch hier. Das einzige was ich will, ist von hier weg. Das alles beenden. Den Schmerz einfach nicht mehr aushalten müssen.  



Donnerstag, 22. August 2013

»89«

Wir sitzen im Religionsunterricht. 8 und 9 Stunde nachmittags. 14 h - 15:30 h. Sie beginnt zu reden. Von unserem neuen Thema. Leben und tot. Sie schreibt einen Namen an die Tafel. Von diesem Fußballer der sich umgebracht hat. Unser neues Thema ist Suzide und Depressionen. Was verdammt hat sowas im Reliunterricht zu suchen? Und warum muss genau ich mir sowas anhören. Ich saß da einfach so und Juli hat mich angeschaut und wusste das ich das nicht lange durch halte. Ich weiß nicht. Aber es tut weh vor einer Person zu stehen die nichts ahnend in eine 10 Klasse redet und keine Ahnung hat das wir über das Thema wahrscheinlich besser wissen, als sie. Ich weiß wie es ist wenn man Depressionen hat. Wenn man nichts hin kriegt. Wenn man nicht aufstehen kann. Wenn der Körper halb tot ist und zeit braucht um sich zu bewegen. Ich kenne auch die Gedanken. Ich weiß was man denkt wenn man bestimmte Dinge sieht. Und ich weiß was Suizide ist. Ich hab versagt. War Jung, dumm und nicht gut durch geplant. Ich meine sonnst wäre ich hier weg. Ich weiß wie es ist das alles zu haben. Aber die nicht. Und das schlimme ist. Gesagt zu bekommen das man rein theoretisch in die Klinik soll und das man eine Therapie braucht und einen Psychologen. Jetzt so kurz davor so ich Fr.S fragen will ob ich die Thera beenden kann. Ich war seit Januar bei ihr. Sie hilft mir kein Stück. Genau wie die davor. Keiner Kann die Schmerzen noch lindern, die all das hinterlassen hat. Wir sollten in den letzten 30 min einen Dialog schreiben. Juli hat versucht es so zu gestalten das ich geschont werde. Sie hat's immer hin versucht. Ich hab wieder geraucht. Ich weiß nicht. Als Erzieherin sollte man eigentlich nicht rauchen. Oder sich umbringen wollen oder Borderlinerin und Depressive sein. Oder sich betrinken. Oder Kotzen. Ich hab in allem versagt. Also warum nicht. Mich wird eh keine Schule aufnehmen. Mit dem 3er Durchschnitt. Ich bin eben nur Durchschnitt, nichts besonderes. Nicht genug. Nicht gut genug. Nie. Nicht ein mal. 

  



»88«

Ich sitze im Bus. Neben mir sitzt Vani. Sie scrollt durch Instagram. Fritzi tippt Worte in ihr Handy hinein und ich lasse meine Seele reinigen. Die Musik ist wahrscheinlich das einzige was mich manchmal noch rettet. Ich schaue mal wieder aus dem Fenster. Die Orte ziehen vorbei. Dann das Stück Straße, an dem er damals beinah gestorben wäre. Wenn ich nicht aufpasse, fange ich doch wieder an zu weinen. Ich meine er lebt noch. Ihm ist nichts passiert. Aber es tut weh zu wissen, das ich ihn beinah verloren hätte. Für immer. Und jetzt wird er mich bald verlieren. Der Plan steht, wenn alles gut geht bin ich bald hier weg. Vielleicht kann ich dann endlich fliegen. 


Dienstag, 20. August 2013

»87«

Ich lasse heute die Bilder sprechen. 
Ohne groß eure Herzen weiter auseinander zu brechen. Mit Traurigen Texten über's traurige Leben. Und wie es ohne zu blinzeln weitere Tränen heult.




Montag, 19. August 2013

»86«

Vor mir liegen Acht Gummibärchen. 
Erst auf einem Haufen. Ich sortiere sie. Nach Farben und danach welche ich am liebsten mag.  Ein Grünes mag ich ganz wenig. Es kommt ganz vorne in die Reihe. Ein Hell rotes. Nach hinten. Zwei Gelbe etwas vor das hell rote. Die drei weißen kommen hinter das Grüne ziemlich nach vorne. Dann bleibt da noch das dunkel rote. Es kommt ganz an's Ende noch hinter das hell rote. Ich sortiere sie von Mag ich am wenigsten, zu mag ich am liebsten. Damit ich, wenn ich sie esse, zu erst die esse die ich nicht mag und keinen Appetit mehr auf die anderen habe. Ich nehme mir das Grüne. Es schmeckt nach Apfel. Nun liegen noch sieben weitere vor mir. Ich nehme ein weißes. Kaue etwas darauf herum. Es schmeckt nach Ananas. Ich hasse Ananas. Ich nehme die restlichen und schmeiße sie in den Müll. Ich weiss man soll nicht mit essen spielen aber, es hat mal wieder funktioniert. 


Sonntag, 18. August 2013

»85«

wenn ich aufgeben. Dann werde ich mich auf ein Brücken Geländer setzten. Nein Stellen. Vielleicht werde ich auch darauf tanzen. Mit ausgebreiteten Armen. Ein Paar Pirouetten drehen und den Wind im Gesicht spüren. Dann wie ein Vogel erneut die Arme ausbreiten, nach unten sehen und fliegen. Ein letztes mal Glücklich sein. Frei sein. Bevor sich alles dem Ende zuneigt. 


»84«

Sie schreit rum. Es ist ihr nicht genug. Ich bin ihr nicht genug. 
Sie weiß das sie Herr der Lage ist. Alles liegt in ihrer Hand. Und sie nutzt es wie immer aus. Mama, was habe ich dir denn getan? Klein Lena wimmert vor sich hin. Nun versucht die kleine Seele in meinem Zimmer zurück zu finden und sich etwas zu erholen. sie zieht sich zusammen, lässt mich noch mehr weinen. Dieser Schmerz, ich ertrage das nicht mehr. Dieser Hass. Dieses ungeliebte leben. 865 Tage. Solange muss ich es noch aushalten. Das alles hier noch aushalten. Solange muss ich versuchen stark zu werden um das Leben auf den Schultern zu tragen. Das tote Leben, des toten Mädchens mit dem toten Herzen. Solange muss ich versuchen gegen all das hier zu kämpfen. Entweder ich schaffe es oder ich werde fliegen.





Freitag, 16. August 2013

»83«


Ich sehe dieses Bild auf tumblr. Mein Kopf schaltet aus. Die Tränen laufen ununterbrochen über die Wangen. Und wieder fällt mit auf, wie viel du in mir kaputt gemacht hast.

»82«

Sitze im Bus. Sehe wie die Auto's an mir vorbeifliegen. Wie kleine Schmetterlinge. Die Sonne spiegelt sich im Fenster und wirft ein schönes Licht auf den Boden. Mein Handy spielt 'Im Ascheregen' ab. Es sind noch 17 Tage bis wir nach Saint Tropez fahren. Ich habe Angst. Vor dem ganzen nächsten Jahr und das ich es nicht schaffen werde. Das ich irgendwo mitten auf der Zielgeraden aufgebe. Im Moment leben ich nurnoch für diesen Traum. Das ich eines Tages weg von hier  kann. Wegfliegen. Frei von der Dunkelheit. Frei wie ein Vogel. Einfach in die Welt hinaus um alles zu vergessen. Ihn Vergessen. Sie vergessen. Vielleicht werde ich mich mit Dav treffen. Ich weiß einfach nur nicht ob ich ihm Vertrauen kann. Ich muss gleich aussteigen. Bin auf dem weg zu e. Wollte heute ja eigentlich zu s. Aber das schaff ich im Moment noch nicht. Wünscht mir Glück für nachher. Ich hab e. so lange nicht mehr gesehen. Naja vielleicht wird der Tag ja doch ganz gut. 


Mittwoch, 14. August 2013

»81«

Gerade aufgewacht. Mein Rolladen ist noch auf, weil ich ihn gestern Abend nicht mehr zu gemacht habe. Die Sonne scheint herein und trotzdem sieht man die kleinen Tropfen auf der Fensterscheibe von letzter Nacht. Die Sonne und der Regen sind wie traurige Mädchen. Sie weinen nachts und überspielen es am nächsten morgen mit einem Lächeln. Der Regen weint nachts und die Sonne muss am nächsten tag die Tränen trocknen und weg lächeln damit, nur wenige bemerken wie sehr der Regen nachts eigentlich geweint hat.

Montag, 12. August 2013

»80«

Die Gedankenkotze staut sich an. Verstopft die Venen und lässt die Adern verstummen. Das Blut stoppt für eine Weile und das Herz steht still. Ich beginne die Gedanken so logisch wie möglich aus mir heraus zu lenken damit die Verstopften Venen wieder frei sein können. Heute ist ein grauer Tag. Die Wolken verstecken die Sonne auf die selbe Art und weise wie sie auch meine Sicht verschleiern. Meine Zunge schmeckt nur noch nach Pfefferminz Kaugummi. Zuckerfrei versteht sich. Ich kaue mich so durch den Tag. Juli hat mir für heute dann doch abgesagt, Schatz hat kurzfristig Urlaub für Heute. Ja ne is klar. Ich meine wenn jeder keine Lust mehr auf mich hat soll er's mir sagen. Ich meine ich habe ja selbst keinen Bock mehr auf mich und kann nicht verstehen wie meine Freunde mich fast 5 Jahre lang ertragen haben. Wenn ich mich selbst nichtmal ertrage. Ich hab noch ein paar Eiswürfel mit ein Zitronen und Limetten Tropfen eingefroren, nur für den fall der Fälle. Ich kann keinen FA gebrauchen. So viel zeit habe ich einfach nicht mehr. Am Donnerstag soll ich mit den kleinen an den See gehen. Die Erinnerungen kommen hoch. Wie wir alle da gesessen haben. Wie glücklich wir waren. Wie wir scheiße gebaut haben, geraucht haben, getrunken haben. Wie sie nur kurz schwimmen ging und damals  beinah ertrunken wäre. Ich möchte da nicht hin. Nicht mit den kleinen. Was wenn ich auf die beiden genau so wenig aufpassen kann. Was wenn sogar noch weniger. Ich meine sie war alt genug um zu schwimmen. Die kleinen nicht. Was wenn diesmal jemand stirbt. Was wenn ich es bin.



Sonntag, 11. August 2013

»79«

Ich bin wieder Zuhause. Obwohl es sich nicht nach Zuhause anfühlt. Mom schreit mal wieder rum. Anstatt zurück zu brüllen, lasse ich es still und leise an mir abprallen und sitze stumm da. Jetzt bin ich seit 3 Stunden in meinem Zimmer eingeschlossen und versuche mich vor dem Essen fern zu halten. Ich will dieses Gefühl los werden, jede einzelne Zelle seinen Körpers zu hassen. Will mich mögen. Und das kann ich nur wenn ich hübsch und dünn bin. Aber es wird nicht genug. Nicht existent, selbst das wäre zu viel. Irgendwann kann ich fliegen und solange die Flügel fehlen muss ich eben dafür Kämpfen. 





Donnerstag, 8. August 2013

»78«

Noch ein Paar Minuten. Dann sind es nur noch 3 Tage. Drei Tage in der Hölle. Ich bin so froh das ich damals nicht zu Dad gezogen bin. Ich halte es hier nicht aus. Oma steckt die ganze Zeit essen in mich rein und ich kann nicht mal Kotzen. Es ist einfach nur Schrecklich. Nichtmal eine Waage habe ich. Sie haben mir alles weg genommen. Wollen mich Fett machen. Hallo? Seht ihr nicht gut, braucht ihr eine Brille? Ich bin Fett. Mehr als das! Ich bin hässlich, dick und Fett und ekelig. Am Sontag um 17:00 darf ich wieder zu Mom. Dann muss ich erst mal schauen das ich nächste Woche wenig esse. Am beste wäre garnichts, aber ich kann keine zusätzlichen FA gebrauchen. Der wirft mich nur wieder zurück. In 23 Tagen fahren wir nach Le Pradet. Ich freu mich eigentlich. Auch wenn ich Angst habe. Wie das so wird mit dem Essen, dem schneiden und so weiter. Eigentlich wollte ich erst doch noch Absagen aber ich möchte da auch echt gerne hin. Zur not geh ich zum Kotzen spazieren oder so. Und ich geh jeden Morgend am Strand joggen oder zu mindestens Spazieren. Schwimmen werde ich nicht. Weil ich so Fett bin und ich das nicht kann. Auch wegen den Narben nicht. Dazu bin ich einfach nicht bereit. Ich werde wohl einfach meine Schwimmsachen vergessen. Zur Not gehe ich mit Shorts und Tshirt schwimmen. An die Narben auf den Armen haben sie sich mittlerweile gewöhnt. Das sind auch die einzigen die sie kennen. Ich will nicht wissen was Juli, ci und die anderen mit mir machen wenn sie den Bauch und die Oberschenkel sehen. Ich habe Angst, weil ich nicht weiß was auf mich zu kommt. Aber zuerst kommen jetzt noch 20 Tage Hungern wie immer auf mich zu wenn ich aus dem Ernährungsknast Oma draußen bin. Sonntag. Der Tag der Rettung. Nicht mehr all zu lange und alles wird wieder gut.


Sonntag, 4. August 2013

»77«

Die Zeit vergeht nicht. Doch das spielt läuft weiter. Das Spiel mit dem Feuer. Das Spiel mit dem Leben. Das alles ist nur ein kleines Spiel. In dem Man entweder gewinnt oder eben verliert. Ich komme mir vor als wäre ich der Dauer Loser. Nie gut genug. Nie perfekt genug. Niemals genug um auch nur annähernd genug für dich zu sein. Und trotzdem liebe ich dich. Sage dir wir fahren zusammen an's Meer. Sage wir werden Glücklich. Sage wir Wachen Zusammen in den Dünen auf und sehen die Sonne, hören die Wellen und die Möwen und sind frei. Doch das einzige frei sein das ich kenne ist, das Ende. Frei von allem, frei von sich selbst.