Freitag, 25. Mai 2018

»345« Klartext

Lange ist es her, dass ich hier saß und versucht habe das was ich fühle in Worte zu fassen.
Fast fühlt es sich so an, als wäre dies nicht mehr möglich. Nun habe ich das Gefühl das mich an diesem, einsamen Samstag-Abend um 23:40 Uhr alles überfällt. Wie ist es möglich das ein Mensch eine Vielzahl an Emotionen über eine so lange zeit unter Verschluss bewahren kann?

Klartext. 

Prüfungszeit ist Horror. Kopfstand. Nur noch Kopfschmerzen. Acht bis Zehn stunden lernen und trotzdem nichts wissen. Das gefühl nicht gut genug zu sein - es war nie größer. Und doch ist diese Zeit nun endlich vorbei. Liegt hinter mir. Ich komme zur Ruhe. Beginne zu atmen. Luft in den Lungen. Spürbar. Unvergleichlich mit Freiheit. Es gibts nicht schöneres, als aufatmen zu können.

Liebe und geliebt werden fällt noch immer so schwer. Nähe zu akzeptieren ist schwer obwohl ich sie so sehr brauche. Und dann warst da auf einmal du, wieder in meinem Leben. Zwei Treffen und wir machen den selben Fehler wie vor zwei Jahren schon. Heute erfahre ich, das ich nicht die einzige bin. Das du nicht nur zu mir diese Worte gesagt hast. Das ich nicht die einzige bin, die dich liebt. Es tut weh. Schon wieder einen Menschen an mich ran gelassen zu haben. Hoffnung schon wieder geraubt zu bekommen. Dieser Schmerz. Diese Wut. Es fühlt sich so an als hätte jemand mein Herz und dessen Gefühle gnadenlos Vergewaltigt.

Gewicht und Essverhalten sind durcheinander. Keine Disziplin. Schwache Momente. Aufgeben. Und kämpfen. Kotzen und essen. Leben und laufen. Low Carb und doch Carbs. Kalorienangaben und Fressanfälle und Salatgurken vs. Kartoffelecken und stetig schreiende Zahlen auf der Waage. Es macht mich wahnsinnig. Ich will schreien. Will das es aufhört. Will dieses Leben nicht mehr. Wenn wenigstens ein Mensch auf dieser Welt sehen könnte wie ich mich fühle, wenn irgendwer sehen könnte was ich durchmache. Wenn die Welt verstehen würde, was diese Störung mit mir macht. Wenn es helfen würde, aber ich kann nicht mehr. Will nicht mehr. Alles ist so kaputt.

Krankheit, sie macht Müde. Das Kämpfen macht müde. Bin irgendwo gefangen zwischen Zahnschmerzen und andauernden Arztbesuchen. Zwischen Blutabnahmen und Zähneziehen. Zwischen Rechnungen im Tausenderbereich und einer Krankenkasse die kein Verständnis zeigt.
Bin gefangen zwischen Therapieplätzen und Psychiatrien, die warten das ich etwas sage, was ich nicht kann - aber manchmal will. Es mach mich kaputt - kaputt zu sein.

Zukunft macht mir Angst. Ich konnte noch nie gut mit Veränderungen umgehen. Und doch freue ich mich auf das was in den nächsten Monaten vor mir liegen wird. Ich hoffe das ich durch diese Entscheidungen etwas für andere Menschen tun kann. Das ich da helfen kann, wo niemand sonnst helfen wollte. Das ich das sehen kann, was bei mir damals niemand sah. Das ich für jemanden da sein kann, wenn er mich lässt. Das ich retten kann, was unveränderbar scheint.

Selbstwert ist in den letzten Stunden gesunken. Auf ein Niveau das ich lange nicht mehr bewusst wahrgenommen habe. Ich fühle solche Wut und mein Herz ist zerrissen. So als hättest du es mit deinen bloßen Händen zerquetscht. Wie soll man sich selbst lieben - wenn der Mann den man liebt - mit einer anderen schläft. Zwei Tage später dann mit mir. Wie soll man sich da nicht Wertlos vorkommen. Wie soll der Selbstwert da nicht aufs minimalste sinken. Ich würde weinen und schreien und alles zerschlagen. Wenn ich etwas fühlen könnte, ausser diesem Hass.
Und er gilt nur mir - ganz allein mir..

KLARTEXT ENDE. 

Mittwoch, 14. Februar 2018

»344« Dankbarkeit

Hallo ihr Herzmenschen da draußen,

Heute ist Valentinstag und auch wenn es, wie jedes Jahr, ein für mich sehr einsamer Tag ist, möchte ich mich zumindest einer großen Liebe widmen, dem schreiben.
Schreiben war schon immer das was ich am Leben am meisten mochte. Die Gedanken loslassen und den Schmerz und jedes andere Gefühl einfach aus sich heraus zu schreiben. Nicht das es dann weniger weh tun würde, aber wie immer im Leben, folgt auf eine Aktion, eine Reaktion!

Und meine Reaktion seid ihr!
Ich habe über die vielen Jahre, die ich jetzt schon auf Blogger verbringe einige Menschen kennen und lieben gelernt die ich nicht mehr aus meinem Leben weg denken möchte. Einige von euch haben mir in den dunkelsten Stunden gezeigt, das es immer noch licht am Ende des Tunnels gibt.
All die Jahre. All die liebevollen Wort. All das Verständnis...

Ich bin gerade so überwältigt von all dem was Ihr für mich getan habt, das ich es nicht wirklich in Worte fassen kann. Hier sind so viele wunderbare Menschen, kaum zu glauben das ich das Privileg hatte euch alle kennen und lieben zu lernen.

Es ist so unfassbar was aus einem Mädchen geworden ist, das einfach nur einen Ort wollte an dem Sie sich nicht verstellen muss. Ihr habt nie versucht mich zu verbiegen. Kein eines mal.. Das ist das schönste, es fällt mir so schwer ich selbst zu sein, das es so wunderbar ist einen Ort zu haben an dem ich, einfach nur Lee sein kann. Und an dem ich immer nur Lee war. Ich war für euch nie DIE mit der Essstörung oder DIE mit den Narben. Ich war für euch nie DIE Kranke oder Verrückte. Ich war für euch nie unverständlich. Ihr habt mich immer verstanden und mir das Gefühl gegeben einen Ort auf dieser Welt zu haben, der sich wie Zuhause anfühlt. Ich bin so dankbar was ich in all der Zeit erleben durfte. Ich lernte nicht nur Menschen kennen und wechselte Worte in schriftform.. Ich fand Freunde fürs Leben. Menschen die mich noch immer bewegen und mir einen Grund geben mich auf mein Leben zu freuen. Ich bekam Möglichkeiten, lernte neue Städte kennen und durfte mich in eine ganz besondere Stadt verlieben. Meine Lieblingsstadt.

Wir haben hier auf diesem Blog etwas geschaffen, was ich mir immer gewünscht habe. Und ich hoffe so sehr das jeder von euch, dieses Gefühl einmal haben darf und einmal fühlen kann wie unfassbar wundervoll es ist von solch wunderbaren Menschen umgeben zu sein wie ich, von euch.

Jedes eurer Worte wirkt noch immer - manchmal auch seit Jahren schon - in mir nach und manche Sätze habe ich nie ganz vergessen..

"Ich hoffe du findest deinen Weg!" - Wintertochter am 14.04.2013

"Ich weiß,das hilft nicht viel, aber hass dich nicht so sehr, Liebes. Du bist mit Sicherheit eine wundervolle Person." - Trying am 20.07.2013

"Kenne dieses Gefühl so gut, nicht wichtig genug zu sein, für niemanden... Gib nicht auf und schreib mir, wenn was ist ♥" - Lucy am 31.07.2013

"Ich und viele andere glauben an dich! Bald sitzt du im Schaukelstuhl, blickst in die Zeit zurück und bist stolz wie weit du es geschafft hast. Bitte bleib stark. Bald fängt das Leben erst an." - Cas am 22.08.2013

"..aber sie sieht dir von oben aus zu und bewacht dich. Da bin ich mir sicher!" Trying am 01.10.2013

"Bitte lass dich von so etwas nicht fertig machen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, sie steht dir zu. 
Es geht hier um dich und nicht um irgendwelche Menschen, die nur fordern und nicht an dich denken." - Lia  am 31.10.2013 

"Ich bin so froh, dich gefunden zu haben! Hab dich so so lieb, bitte vergiss nie, dass du ein unglaublich besonderer Mensch bist, der so viel mehr verdient hätte als all das Leid." Lia am 03.11.2013

"Ich wollte dir nur sagen: Du kannst so wunderbar mit Worten umgehen!
Du schreibst... so krass, so ehrlich, so traurig, so verstörend und doch wunderschön. Ich kann mich in deinen Worten irgendwie wiederfinden. Es tut mir weh und so so leid, was du alles durchmachen musstest... Aber schreib auf jeden Fall weiter! Du hast ein riesiges Talent." Lilly am 04.11.2013

"Lass dich nicht zerbrechen!" - Ivy am 10.12.2013 

"Ich glaube du kannst wirklich ganz wundervoll mit Kindern umgehen." - Lia am 23.02.2014

Wie wär´s, wenn du dein Leben für dich selbst leben würdest? Nicht für Freunde, nicht für deine Eltern, sondern nur für dich! Setz dich selbst an erste Stelle." - Anonym am 13.05.2014 

"Ja, du hast verdammt noch mal das Recht darauf, glücklich zu sein, und da darf dir keiner im Weg stehen." - Lucy am 05.06.2014 

"Ich glaub ich weiß was du meinst, aber du bist genauso wertvoll wie jeder andere! Ich mein was ich an den kommentaren so mitbekomme kümmerst du dich selbst um Menschen die du nicht kennst, ohne Witz du musst so viel einstecken und kannst trozdem so viel geben, das zeigt doch das du richtig stark bist, und es kommt die Zeit da bist du aus all dem schlechten raus und lernst Menschen kennen, die genau das an dir schätzen." - Anonym am 12.06.2014 

"Wenn du es nicht schaffst, vergib dir!" - Phönix am 28.06.2014 

 "Das Leben wird nicht immer einfach und lebenswert sein aber man sollte viel mehr an die schönen Momente denken, wenn Schatten versuchen alles an sich zu krallen und einen sie verdrängen lassen wollen.
Nach jedem noch so großen Tief kommt auch wieder ein Hoch und ich wünsche es dir sehr das es dich bald erreichen wird und du wieder durchatmen kannst um neue Energie für das doch so schöne Leben tanken kannst." - Stäubchen am 09.07.2014 


"Du sprichst mir so aus der Seele. Bleib stark <3" - Libertat am 09.07.2014 

"Ich schicke dir ganz viel Kraft, dass du ganz bald wieder normal essen kannst. Gewicht ist nur eine Zahl und es definiert nicht, wie jemand ist. Ich weiß, wenn man einen Essstörung hat klingt das vielleicht lächerlich, weil es schwer ist das alles noch in geregelte Bahnen zu lenken, aber ich hoffe du bleibst ganz, ganz stark und kämpfst weiter dagegen an!" - Emily am 10.07.2014 

"Ich wünsche dir eine schöne Zeit und wünsche dir, dass du alles so hinbekommst, wie du dir vorgenommen hast." - Emma am 16.07.2014 


"Es ist so schön zu lesen das es dir gerade gut geht. Ich hoffe deine gute Laune hält an.<3" - Lena am 16.07.2014 

"So schön beschrieben Süße <3 Es war sooooo unfassbar schön, dich wieder zu sehen und dich wieder in den Arm nehmen zu können :) Du bist einfach klasse." Lia am 18.07.2014 


"Aber liebe Lena, gib nicht auf. Wie du schon selbst sagtest: es sind nur noch lediglich 1,5 Jahre! Schau an, wie viele Jahre du es jetzt schon geschafft hast! Da sind diese 1,5 doch lächerlich! Und dann wenn diese 1,5 Jahre rum sind, kannst du alles alles alles machen was du willst. Was du schon immer machen wolltest, aber nie konntest. Und du musst NIE wieder dahin zurück, wo du herkommst!" - Maddie am 30.06.2014 


"Ich würde dir so sehr wünschen, dass es dir endlich mal besser geht!! Du hast das so verdient! 
Du gibt mir immer so unendlich viel Mut, ich hoffe das ist dir bewusst. Doch ich würde mir wünschen, wenn du all den Mut nicht an andere verschenkst, sondern einfach mal für dich nutzt! Ich wollte dir schon vor Ewigkeiten für deine lieben Worte danken, die du mir immer hinterlässt und jetzt komm ich endlich dazu, auch, wenn ich nicht weiß, wie ich mich bei dir bedanken kann?! Du meldest dich, ok? Wenn es dir weiterhin schlecht geht und ebenso, wenn es dir gut geht! Vielen Dank für alles ♥" - Emma am 13.08.2014 


"Ich verstehe so gut, wie du dich damals gefühlt haben muss... Und das sage ich auch nur aus einem Grund, nämlich; du bist nicht alleine damit! Du hast schon so viel durchgemacht, aber du bist so ein starker Mensch. Du bist stark und du kannst das überstehen, vergiss das bitte nicht. Ich hab dich lieb! ♥" - Lucy am 10.11.2015 

"Ich weiß, was du mit der Loyalität und wie das heute ist und so meinst. Ich kann das auch zu 100% nachvollziehen um ehrlich zu sein. Und du hast Recht mit der Familie: ich denke, dass ein paar wenige Freunde auch eine Familie für mich sind, auch wenn sich das vielleicht nicht immer so vergleichbar ist mit der Verwandtschaft." - Fee am 10.02.2016 

"Die Erde dreht sich nun mal weiter und du hast dieses eine Leben, um was draus zu machen. Denk an all das schöne, an Freunde und Freude und die Chance auf Glück." - Anonym am 16.02.2016

"Ich wünsche dir alles Liebe von Herzen, fühl dich gedrückt." - Sirene de la morte am 21.05.2016 


Ich bin stolz auf dich, dass du es geschafft hast, diesen wichtigen Schritt zu gehen und es tut mir so leid, dass du noch immer so sehr darunter leidest. Aber du kannst dir auch sicher sein, dass ich dich niemals dafür verurteilen würde, wenn du es irgendwann nicht mehr ohne sie aushalten würdest. Es würde mich traurig machen, ich würde mir Sorgen um dich machen, aber ich würde es dir niemals vorwerfen. Weil ich weiß, wie sehr du kämpfst und dass du immer dein Bestes gibst. ♥ Ich hab dich lieb! Danke für alles." Lia am 21.11.2017 


"Unter Schmerz wird man zu schnell erwachsen." - Phönix am 21.0.2014 

"Bitte kämpf, für dich und dein Leben, denn du bist es Wert!" - Steppenwölfin am 01.10.2014

"Behalte deine Motivation auch in schweren Zeiten bei, ja?" - Emma am 05.06.2015 

"Du sollst wissen, dass ich dich zu keinem Zeitpunkt, an dem ich nicht an deiner Seite gewesen bin, vergessen habe! Ich habe so viel an dich und deine Stärke, deine Worte und deinen Mut gedacht - das glaubst du gar nicht! Du bist mir unheimlich wichtig geworden; all die Worte, die wir beide wechselten und all die Gefühle, die wir all die Zeit lang austauschten, haben etwas in mir hinterlassen - ganz tief und ganz feste. Ich möchte nicht schnulzig klingen und überhaupt nicht lächerlich oder etwas in der Richtung, wenn ich dir sage, dass du mir all die Zeit über Glauben geschenkt hast. In vielerlei Hinsicht. Und wenn ich eines in all der verdammt langen Zeit, in der ich mich nicht bei dir meldete - vielmehr "verschwunden" bin, getan habe, dann ist es "an dich zu glauben". Ich war immer da. Bei dir. Mit dir. Hab dich nicht alleine gelassen - auch, wenn sich das vielleicht für dich so anfühlte - so will ich dir sagen, dass es mir unfassbar leid tun, dass du so fühltest! Ich war da!! Bei dir. Mit dir. 
Alles Liebe, deine.." - Emma am 01.06.2016 



"Du denkst vielleicht, dass du damit nur dir selbst schaden würdest, aber das stimmt nicht. Du tust ohne es zu wollen damit auch allen Menschen weh, denen du wichtig bist. Ich glaube wenn es eine Sache gibt, die für die Lee noch viel schlimmer ist, als selbst bei einem Menschen wie ihrer Mutter zu leben, dann ist es wenn sie weiß, dass jemand den sie lieb hat bei einem solchen Menschen ist." - Lia zu meinem Einhorn am 29.06.2016 

"Ich werde hier weiterhin ein Leser bleiben und sobald ich einen Blog besitze, auch folgen. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, schicke dir ganz viel Kraft und hoffe, dass du schnell an den Punkt gelangst, an dem die Sonne für dich scheint!" - Alice am 09.05.2017 

"Aber ich glaube daran, das es besser wird, genug für uns beide." - Little Alice  am 12.05.2017

"Du stellst dich deinen Ängsten immer und immer wieder und das macht dich so unglaublich stark. Du bist sehr viel stärker, als du dir selbst zutraust. Du bist stark, weil du immer wieder aufstehst. Du bist stark, weil du dich ihnen immer wieder stellst. Du bist stark, weil du sanft bist. Du bist stark, weil du trotz all den Widrigkeiten ein unfassbar liebevoller Mensch bist, der sich um anderen kümmert und versucht, ihnen Last von den Schultern zu nehmen, obwohl du deine eigene kaum tragen kannst. Du bist stark, weil du am Leben bist. Ich schicke dir ganz viel Liebe, Kraft und Hoffnung, du wunderbarer Mensch. In Liebe." - Little Alice am 16.10.2017 

"Meine Süße ♥ Du bist unendlich viel wert. Und du wirst gebraucht - so sehr. Ich bin so dankbar, dass ich dich kennen und in meinem Leben haben darf. Du bist ein wundervoller Mensch, der es nicht verdient hat, schlecht behandelt zu werden - egal um welchen Preis. Und ich finde nicht, dass es deine Schuld ist. Ich finde nicht, dass Vermissen bedeutet, dass deine Entscheidung falsch war. Es ist okay, dass es gute Dinge gab, die dir fehlen und es gleichzeitig so viele negative Dinge gab, dass du den Weg an T.s Seite nicht mehr weiter gehen konntest. Es ist nicht falsch, dass du versucht hast, dich selbst zu schützen und es ist nicht deine Schuld, wie sehr sie dir weh getan hat. ♥" - Lia am 21.11.2017 

"Sehnsucht ist schwer auszuhalten. So schwer. Und doch gelingt es, irgendwie. Weil Menschen wie Du so stark sein können. Danke für Deine Worte im letzten Jahr und Dein Dasein." - Lilly am 03.01.2018 

"Ich kann das alles nur zurück geben. Ich bin so froh und dankbar, dass ich dich kennen lernen durfte. In der Zeit, in der wir uns kennen gelernt haben, war alles um mich herum so dunkel und schmerzhaft. Und ich werde niemals vergessen, wie viel Hoffnung es mir gegeben hat, zu wissen, dass irgendwo da draußen eine Lee ist, die mich so tief verstehen kann und die mir immer wieder zeigt, dass ich mit all dem nicht alleine bin. <3 Du hast mir so viel Kraft gegeben weiter zu kämpfen und daran zu glauben, dass das Leben auch wieder schön werden kann <3 Dafür kann ich dir gar nicht genug danken!v Du wirst für mich auch immer ein ganz besonderer Mensch sein und ich hoffe auch, dass unsere Freundschaft für immer anhalten wird:* Ich hab dich so lieb Süße! Danke für deinen lieben Worte und danke für alles andere <3 Einfach Danke!" - Lia am 14.02.2018


Damit sage ich euch heute einfach mal Danke! Danke für alles und jedes Wort! Danke das ihr immer für mich da wart und immer an mich geglaubt habt!

Ich schicke euch eine ganz große Umarmung, 
Aller liebst - eure Lee 

Sonntag, 28. Januar 2018

»343« Violence

"I found peace in your violence,
can't tell me there's no point in trying.I'm at one, and I've been silent for too long"


- Marshmello (Silence feat. Khalid) 




Wollte niemals ohne dich leben. Und doch habe ich nun keine Wahl mehr. Es geht nicht darum zu vergessen, denn das ist garnicht möglich. Das habe ich nun auch endlich verstanden. Es geht darum, wieder schwimmen zu lernen in einem Meer aus großen Haien und kleinen Fischen. Es geht darum seine Stimme zu erheben für seine eigene Meinung. Es geht darum sich nicht mehr klein zu machen und sich zu verstecken. Es geht darum man selbst zu sein. 

Meine Geschichte ist keine dieser wunderbaren Liebesgeschichten die man in unserer heutigen Zeit so oft vorgespielt bekommt. Auch keine dieser Filme mit happy End. Noch nicht, aber was wenn wir unser happy end einfach selbst schreiben. Wenn wir versuchen das schlechte in eine Flasche zu stecken, um sie aufs Meer hinaus treiben lassen. Das ist der Grund warum ich schreibe. Seit Jahren schon. Weil dieser Blog meine Flaschenpost ist. Mein Aufschrei für alle die sich missverstanden fühlen. Für alle die sind wie ich. 

Wenn man täglich mit Gewalt aufwächst, ist abzusehen das die Psyche des Menschen das nicht für immer aushalten kann. Man zerbricht. Immer und immer wieder. Jeden neuen TAg. Und ich bin seit 20 Jahren immer wieder zerbrochen. Mal mehr, mal weniger. Aber was einmal gebrochen ist, bricht nicht mehr so leicht. Versteht mich nicht falsch, das was meine Mom getan hat war immer falsch und wird es immer sein. Jede Form von Gewalt ist falsch. Egal ob Physische oder psychische Gewalt. Es ist fürchterlich. Manchmal ist es nicht auszuhalten. Der Schmerz und die Ängste, werden niemals ganz abklingen. Es gibt noch immer schlechte Tage. Manchmal mehr schlechte, als gute in einem Jahr. Aber solange es noch eine Funken gutes gibt, ist die Hoffnung nicht verschwunden. 

Das alles hat mich zu dem Mensch gemacht, der ich heute bin. Ich bin nicht perfekt. Ich habe fehler, mehr als es scheint. Ich bin ein emotionaler Mensch. Ich mache mich zu oft klein. Ich verliere mich in den kleinsten Dingen und kann mit Stress oft nicht gut umgehen. Ich schaffe es oft nicht genug zu essen oder verliere die Kontrolle über mein Essverhalten. Ich habe Tage an diesen ich nicht aus dem Bett komme oder an diesen ich es nicht schaffe zu lernen. Ich sage Dinge die ich nicht so meine. Ich habe kaputte Zähne und Narben am ganzen Körper. Ich bin Eifersüchtig, wen ich das Gefühl bekomme das mir jemand meine beste Freundin wegnehmen möchte. Ich mag den Geruch von Schreibmaschienen und tanze noch immer durch das Herbstlaub wenn es am Boden liegt. Ich mache anderen Menschen mehr Hoffnung, als mir selbst und cih versuche alle zu retten. Ich trage viele kämpfe in mir aus, anstatt darüber zu sprechen. Und ich lache immer auf die selbe weise. Nur ganz selten ist es echt. Manchmal bin ich kompliziert und schwer zu verstehen. 
Aber das bin ich. Das gehört zu mir. Das alles - es ist ein Teil von mir. 

Das warten auf einen Therapieplatz macht müde. Die Medikamente machen müde. Stress macht müde. Und doch fühle ich mich trotz all der Müdigkeit zum ersten mal so als wäre ich aufgewacht. 
Und ich sehe mich um. Blick fort von dem Bildschirm und hin zu Wand. So viele Gesichter. Menschen aus guten und schlechten Tagen. menschen die mich begleitet haben auf meinem Weg. Menschen die mich stellenweise immer wieder gerettet haben. Menschen die lachen, als wäre es das leichteste der Welt. Und das sollte es sein. Für jeden von uns. An dieser wand findet sich aber noch mehr.

"Denn das Leben das wir führen wollen, das können wir selber wählen, also lass uns doch Geschichten schreiben die wir später gern erzählen." - Julia Engelmann 

"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." - Demokrit 

"Even miracles take a little time." - Unknown 

"You have galaxies inside your head, stop letting people tell you, you cannot shine."

"Do something today, that your future self will thank you for." 

"Everything has beauty."


So viele Worte. Wahre WORTE. Ich hab es statt traurig zu sein. 
Auch wenn das nichts daran ändert das ich es trotzdem bin. 
ICH HAB ES SATT! 

Also werde ich versuchen zu kämpfen. 
Ich habs immer getan. 







Donnerstag, 11. Januar 2018

»342«

Kraftlos. Kann einfach nicht aufstehen. Fühle mich so als würde die ganze Welt auf mir lasten und ihren seidenen Faden direkt um meine Kehle schnüren, immerzu breit mir die Luft zu nehmen. 
Kann nicht aufstehen. Bin müde, so unendlich müde. Seit Wochen. Möchte schlafen, einfach nur schlafen und schaffe es einfach nicht mich runter zu fahren. Ständig werden Geräusche eingefangen und analysiert. Stimmen, klänge, Türen. Gedanken schmettern gegen mein Gehirn. Fliegen weit weg um dann erneut mit voller Wucht ein tiefes Loch in mich zu schlagen. Kann nicht schlafen. Nicht bei diesem Lärm. Unsicherheit. Angst. Liege den ganzen Tag im Bett. Schaffe es kaum die Treppe runter. Lege mich in sein Zimmer, er ist arbeiten. Schau auf den Fernseher. Der Bildschirm strahlt in dunklem Schwarz. Würde ihn ja einschalten, aber schaffe es nicht. Schaue weiter in die Dunkelheit hinein. Schließe die Augen. 

Ich bin so müde. So müde vom Leben. 
Atmen ist so anstrengend. Müsste duschen, die Wohnung aufräumen, für die Prüfungen lernen, müsste Menschen treffen und Verabredungen einhalten. Müsste Nachrichten schreiben und soziale Kontakte pflegen. Stattdessen liege ich nur hier. Kann nichts tun und hasse mich so sehr dafür, das ich nichts von all dem schaffe. Enttäusche immer wieder alle Menschen in meinem Umfeld und weiß nicht wie sie das aushalten sollten. Mit der Zeit werden sie gehen, weil die Kraft zum bleiben immer mehr verblassen wird. 

Mir wird schlecht. So schlecht, das mein Magen einen Salto dreht und sich wieder und wieder überschlägt. Die Angst, sie kommt hoch. 

Würgreflex. Schlagartig aufgesetzt. Laute kommen aus meinem Rachen. Ringe nach Luft. Übergebe mich. Wieder und wieder. Schaffe es noch immer nicht aufzustehen. Versuche mich zu beruhigen. Fange panisch an zu weinen. Tränen fliessen herab. Verzweiflung. Hilflosigkeit. Bekomme keine Luft. Muss erneut würgen. Magensäure brennt sich ihren weg durch meinen Körper. Kann spüren wie sie alles verätzt. Mir wird schwindelig. Alles dreht sich. Spüre Druck auf meinem Brustkorb. Alles brennt. Mein Kopf hämmert. Versuche ruhig zu atmen, versuche mich zu beruhigen. Spüre wie meine Brustkorb sich bewegt, aber keine Luft dringt hindurch. Plötzlich alles dunkel. Tiefe Schwärze ruht auf mir. Ein lautes Pfeifen. Dann Stille...

Verdammt nochmal, was ist hier los. Was ist mit mir los. Lee, wach wieder auf. Mach einfach die Augen auf und alles wird wieder gut. Was mache ich denn nur? Das wollte ich doch nie. Ich will nicht sterben, bitte.. Alles, aber nicht sterben. Panik. Angst. Nur noch ein Gedanke: Sie! Wären das meine letzten Sekunden auf dieser Welt gewesen, dann hätte ich an das schönste gedacht was mir dieses Leben zu bieten hatte. Nur Sie. Ihre Haare, wie sie über ihren Rücken flossen und ihre Augen so unfassbar tief, tiefer als jeder Ozean. Die Melodie, die aus ihren Worten sprang und jeden in Ihren Bann verzauberte.Ihr Herz so zerbrochen und doch so groß, größer als alles was ich jemals kennen lernen durfte.Nur Sie, mein ewiges Leiden. 

Die Waschmaschine brummt, in einem immer gleichbleibenden Tackt und die Heizung macht tröpfelnde Geräusche. Einmal vibriert mein Handy und wenig später klingelt das Telefon. Noch immer ist alles in tiefschwarze Nacht getränkt. Kein Licht, keine Umrisse, keine Schatten. Alles Schwarz. 

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...Was auch immer das war, 
ich will sowas niemals wieder erleben!

Montag, 18. Dezember 2017

»341«

„Ihre Umarmungen hatten mich stark genug gemacht, die Welt auf meinen Schultern zu tragen. Ich denke ich bin fast soweit.“ - Wintermädchen

Die Wärme die du ausstrahlst ist so unfassbar. Wie dein Geruch sich in mein Gedächtnis einbrennt. Selbst nach Stunden spüre ich den Duft von Heimat und Geborgenheit noch immer in meinem Herzen aufleuchten. Es tut so gut dich um mich zu haben. Mit dir sprechen zu können. Dich an zu sehen und in jeder Sekunde zu wissen: „Du bist alles was ich will.“ und doch kann ich dich nicht haben. 

Du liest diesen Text auf englisch und ich sehe zu wie deine Lippen die Fremden Worte zu fragenden Ohs und Ahs formen. Ich sehe dich einfach an. Könnte stundenlang so weiter machen. Nur du, ich, dieser kleine Raum und ein Text voller Wörter. Deine sich wie von selbst bewegenden Lippen und mein Blick der auf dir ruht. Mehr braucht es nicht um meine Welt komplett zu machen. Und das obwohl gerade alles in dich zerfällt. 

Oma liegt im Sterben. Die Ärzte geben ihr nicht mehr lange und mein Dad hofft auf ein Wunder. Wir alle hoffen auf eins. Und ich bekam meins. Sie trat in deiner shilouette hervor und zog lange Schatten hinter sich her. Deine Stimme, noch immer so warm. So warm das mein eiskaltes Herz für ein paar Sekunden beginnt aufzutauen. Die Zeit bleibt stehen und alles ist okay. Solange bis ich die Attitüde aufschließe und die Autobahn mit 170 km/h befahre, auf dem Weg in die falsche Welt. Diese Welt war nie meine Welt. Du bist meine Welt. Du warst sie immer. Mein Leben, mein Licht, mein alles. Ich wollte nie mehr als dir beim schlafen zusehen zu können und gleichzeitig in deinen Armen einschlafen. Der einzige Ort an dem ich noch sicher bin. Ich will mich an dich kuscheln, deinem Herzschlag lauschen und wissen das ich angekommen bin. Nach ewugkeiten wieder. Aber wir stehen nur da. Du hältst mich fest. Und ich atme in deinen Grauen Pulli. Atme so lange bis fast keine Luft zum Atmen mehr da ist. Und selbst dann verfalle ich dir noch immer. Mir wird schwindelig von dem Gedanken zu gehen. Ich will nicht. Ich kann nicht. Ich will bleiben. Kurz für immer bleiben. Nur wir beide. Will nicht in meinem Bett schlafen. Viel zu groß für einen Mensch alleine. Heißt nicht umsonst Doppelbett. Ist für zwei Menschen gebaut. Ganz kalt, obwohl die Heizung aufgedreht ist und ich hören kann wie sie sich erwärmt. So viel Platz in diesem Bett. Du gehörst neben mich. Dahin wo schon immer dein Platz hätte sein soll. Dein Atmen neben meinem. Unsere Herzen im selben Beat. Wir beide, im Einklang mit dem was uns umgibt. 

Aber hier ist nur leere und eine kalte betthälft und niemand der die Monster verreibt, die nachts aus ihren Verstecken hervor kriechen und lange Schatten an die wände malen. Sie schreien, kreischen, jaulen. Sie machen mir Angst. Ich schlafe nicht. Seit Jahren nicht mehr. Ich schließe die Augen und öffne sie wieder. Bin genau so müde wie zuvor. Lebensmüde. Müde vom Leben. Das ist alles was ich bin. So müde, weil ich ohne dich einfach nicht schlafen kann. 


Montag, 6. November 2017

»340«

Zeit vergeht wie im Flug. Nicht mehr lange dann ist auch das Jahr 2017 für immer vorbei.

Für immer, ein Satz den ich schon sehr lange nicht mehr verwendet habe.
Er hat meine Lippen nicht mehr verlassen seit ich dich aus meinem Leben gelöscht habe.
Im Dezember ist es ein Jahr her, seit wir das letzte mal geschrieben haben und gesprochen habe.
Das aller letzte mal. Seit einer Ewigkeit.

Ich belüge mich selbst bei dem versuch mir jeden Tag aufs neue vor zu machen, das es mir egal ist was mit dir passiert. Es war mir nie egal. Denn du warst mir nie egal. ES vergeht kein TAg an dem ich mich nicht frage wie es dir geht und was du so machst. Mit welchen Menschen du sprichst und was dich nachts wachhält wenn du nicht schlafen kannst. Ich frage mich welche Lippen deine Berührt haben und wer es geschafft hat dein Herz zu berühren. Ich frage mich nach welchen Händen du gegriffen hast in der letzten Zeit und ob da jemand ist der dich versteht. Ich frage mich was du redest wenn jemand nach mir fragt und ich frage mich was du dann sagst. Ich frage mich wie viele Schimpfwörter deinen Mund in Verbindung mit meinem Namen verliessen und wie oft du noch an mich denkst.

Es vergeht kein Tag an dem nicht einmal dein Name in meinem Gedächtnis auftaucht. Und es gibt niemanden der das versteht. Nichtmal ich selbst verstehe das. Wie kann ein einziger Mensch so viel Schmerz in einem auslösen. Schmerz den ich seit über einem Jahr verdränge. Weil dieses mal nicht du gegangen bist sondern ich. Ich kann mir selbst nicht eingestehen das Ich der grund dafür bin wieso jetzt alles so ist wie es ist. Ich kann es einfach nicht.

Denn wenn ich zugeben würde, dich zu vermissen, würde ich mir eingestehen das meine Entscheidung falsch war. Ich würde zu einem Menschen zurück kehren der mich nie wirklich Geschätzt hat und würde im Gegenzug Menschen verlieren die mir heute sehr viel bedeuten.

Aber Niemand ist wie du.

Niemand hat mich jemals wieder so umarmt. Niemand hat mir je wieder das Gefühl gegeben etwas wert zu sein. Niemand. Niemand hat es geschafft das ich mich gebraucht fühle. Niemand gibt mir das Gefühl viel wert zu sein. Niemand versteht wie sehr ich das eigentlich brauche. Nur du, du wusstest es. Und ja, du hast es für deine Zwecke genutzt. Hast mich ausgenutzt. Aber trotz allem warst du oft für mich da. Hast mir oft gesagt, was ich für dich bin. Hast mir so viel Liebe gegeben. Mehr als jemals jemand sonnst.

Und es ist wahr du fehlst mir so sehr, so sehr das ich es nicht mehr aushalte. Das ich keinen Tag alleine mit mir verbringen kann weil ich es nicht aushalte mir selbst einzugestehen das ich der einzige Mensch bin der selbst an diesem Schmerz schuld ist.

Und ich habe keine Worte dafür. Keine Lösung. Keine Rettende Idee.
Alle Gleichungen die ich jemals aufgestellt habe, zerfallen in sich und ergeben jedes mal auf ein neues ein dickes, fettes MINUS. Und das liegt nicht daran das ich noch nie gut in Mathe war, sondern daran, das egal was ich tun würde um dich zurück in meinem Leben zu wissen, Ich würde Menschen  verlieren, diese es nicht Wert sind um sie zu verlieren.

Ich habe in dem ganzen letzten Jahr kein eines mal wirklich geweint. Und kann es noch immer nicht.
Mein Hals fühlt sich an als würde ein dicker Klos darin stecken der alles verstopft und kein einziges Wort kommt daran vorbei.

Ich fühle mich so leer.
So als wäre ich tot,
weil du mein Leben warst.

xoxo.

Freitag, 13. Oktober 2017

»339«

<<  For the record   >>

Angst. Angst ist etwas bedrückendes. Sie beunruhigt uns. Bringt uns zum nachdenken und zum verzweifeln. In beiden fällen, fällt es mir oft schwer mich aus dieser Angst heraus zu ziehen. Es ist schwer für mich, diese angst selbstständig zu bewältigen. Aber noch viel schwerer ist es die Angst zu akzeptieren.

Und ich meine es gibt viele Dinge die mir Angst machen..
Laute Geräusche, Fremde Situationen, Übergänge, Fremde Menschen, Uneinschätzbare Menschen,
Gewitter, Die angst davor Menschen zu verlieren, Essen, Spinnen, Arztbesuche... Meine Mutter...

Da sind so viele Faktoren die mir angst machen das ich mich manchmal frage wie es sich anfühlen muss einen Tag ohne angst zu leben.

Ich weiß nicht mehr wann ich das letzte mal keine angst hatte..

Und ich weiß nicht ob diese Angst mir nicht tagtäglich so viel Kraft raubt, das es nicht reicht für den Rest meines Ichs. Das ich mich selbst schon so sehr verloren habe, das ich garnicht mehr weiß wie es sich anfühlt ich selbst zu sein.

weil ich im Grunde nur noch die Angst bin, diese man in einen Menschen gesteckt hat. Unmöglich fähig alleine zu überleben..